PADDY SCHMIDT SOLO

Paddy ist Vollblutmusiker, seine Musik ist der Irish Folk. Er ist Sänger mit markanter Whiskystimme, Gitarrist, virtuoser Mundharmonikaspieler und leidenschaftlicher Songwriter. Paddy ist ein Urgestein der deutschen Irish-Folk-Szene und seit Jahrzehnten eine feste Größe des Celtic Folk. Ihm gelingt es, in ein und dem selben Lied zu singen, seine akustische Gitarre und eine seiner zahlreichen Mundharmonikas zu spielen – und das oft in einem atemberaubenden Tempo. Der Raum war erfüllt von seiner tiefen, rauen Stimme, seinem kraftvollen, ausdrucks-starken Spiel auf der Mundharmonika und seinem beherzten Gitarrenspiel.

Paddy unterhält und begeistert seine Zuhörer mit seinem musikalischen Können ebenso wie mit seiner informativen, unterhaltsamen und lebendigen Moderation. Sein Programm bot auch an diesem Abend sowohl irisches Liedgut wie auch eigene Songs. Er startete das Konzert mit der Eigenkomposition „Around the World“, für die er bereits viel Applaus erhielt. Seine eigenen Songs handeln oft von Fernweh, z.B. „Tales of never ending Days“ und von Reisen, besonders von seinen Motorradtouren, z.B. „The wild Biker“. Ein weiteres häufiges Thema seiner eigenen Lieder sind Geschichten, die in Irland spielen oder mit Irland zu tun haben. Hierzu zählt sein Song „The Titanic“.

Zu den für diesen Abend von Paddy ausgewählten irischen Songs gehörte z.B. „Molly Malone“, „Fields of Athenry“, „Far away“, „Jimmy Clay“ und andere.

Die Gäste in dem restlos ausverkauften Gastraum des „Kirchleins“ waren kaum zu halten, ihr Applaus wollte nicht enden. Paddy dankte mit einer großzügigen Zugabe. Auch er hat den Abend mit seinen Gästen, die besonders aufmerksam und konzentriert seiner Musik und seinen Informationen folgten, sehr genossen.

Das nächste Konzert „Paddy solo“ ist für Donnerstag, den 09.09.2027 geplant.

Die drei Musiker von sRs-Dialekt-Projekt

sRs-DIALEKT-PROJEKT

In diesem Jahr war die Nachfrage nach einer Karte für das Konzert so groß, dass die drei Musiker kurzfristig zwei Termine vorschlugen – Freitag, den 04.09. und Samstag, den 05.09. An beiden Abenden war im Gastraum des „Kirchleins“ kein Stuhl mehr frei. Zahlreiche Gäste waren voller Erwartung und Vorfreude gekommen um das Mundart-Event der drei Künstler zu genießen. Siegward Roth und Berthold Schäfer, die beiden Urgesteine der von ihnen 1985 gegründeten Mundartgruppe „Fäägmeel“, schätzen und lieben das mittelhessische Platt. Jens Schneider – „neues“ Bandmitglied – stand schon in der 2012 gegründeten Gruppe „Meelstaa“ mit Berthold auf der Bühne. Jens bringt sich als Sänger und Mandolinespieler in die musikalischen Darbietungen ein.

Zu Beginn las Siegward Roth sein Gedicht von den „Mittelhesse“ und stellte darin mit den Worten seiner Oma die Frage ‚Kerle, Kerle, woo git die Zeit hie?‘ Das neue, gleichnamige Lied „Mittelhesse“ erklang als Liebeslied an die eigene Heimat. An die kleine Lesung schloss sich der musikalische Teil an. Berthold und Jens spielten zur großen Begeisterung des fachkundigen Publikums „alte“ Fäägmehlsongs wie z.B. „Leäwiche Stowwe“ (lebendige Stuben) und „Dann off aamol“.

Nach der Pause begeisterte Siegward Roth in einer weiteren kleinen Lesung mit „Datzelschroawwel“ – dem Bericht über die Entdeckung eines seltsamen Tieres – und der Geschichte „En aale Schrank“. Im Anschluss folgten wieder von Berthold und Jens vorgetragene Mundartlieder. Dazu zählten die alten Fäägmeel-Songs „Ei guck hie“, „Junimojed“ (Junimorgen), „Ean de Kirch“, „Weit un noh“ u.a. Das neue Mundartlied „De Elektrigger“ im Rumba-Rhythmus mit Cha-Cha-Cha Schluss begeisterte die Zuhörer ausnahmslos.

Bertholds und Jens’ engagierter und mitreisender musikalischer Vortrag blieb nicht ohne Wirkung. Die Gäste sangen die Refrains mit, freuten sich über die Inhalte der Lieder und applaudierten mit großer Begeisterung. Sehr gerne gaben Berthold und Jens unter großem Beifall die vehement geforderte Zugabe.

Quiches. Ein Stück Quiche Lorraine garniert mit Thymian und Rosmarin..

QUICHES & FRANZÖSISCHE WEINE

Auch in diesem Jahr konnten die Gäste wählen zwischen einem Platz auf der kleinen Terrasse und einem Platz im Gastraum. Beide Möglichkeiten wurden rege genutzt.

Neugierig auf neue kulinarische Genüsse ließen sie sich gerne auf die Empfehlungen des Hauses ein. So fand der Vin d’orange – ein nach provenzalischen Rezepten hausgemachter Apéritif – viel Anerkennung. Als kleine Vorspeise stand in diesem Jahr ‚Caviar d‘Aubergine’ – ein Auberginen-Dip nach provenzalischem Rezept – auf der Karte.

Wie angekündigt hatten die Gäste wieder die Wahl zwischen drei Quiches-Varianten. Nicht fehlen durfte der Quiche-Klassiker „Quiche-Lorraine“, der immer besonders großen Zuspruch erfährt. Fischliebhaber konnten sich für eine Quiche mit Porree und Räucherlachs entscheiden. Die vegetarische Quiche-Variante dieses Jahres – eine Quiche mit Zucchini und roten Linsen – überraschte manchen Gast. Die drei französischen Weine, die speziell für diesen Themenabend und auf Empfehlung von Hanns Fertsch, Sommelier aus Bad Nauheim, angeboten wurden, fanden ebensfalls großen Zuspruch. Es waren ein Chardonnay 2024, Languedoc, ein Rosè 2024, Domaine des Echardières und Le Plan Classic Merlot 2024, Rhône. Jeder Gast fand das Passende für seinen Geschmack.

Beim Verzehr des französischen Dessert-Klassikers „Tarte Tatin“ mit Vanilleeis und Lavendelsirup erlebten die Gäste einen abschließenden kulinarischen Hochgenuss.

Es war für alle Anwesenden ein stimmungsvoller, genussvoller und erholsamer Abend.

Korken edler Weine der Provence. Weingenuss.

TAPAS & WEINE

Sommelier Hanns Fertsch führte die zahlreichen Gäste auf seine unkomplizierte und sehr ansprechende Art durch den Abend. Er informierte umfassend und unterhaltsam über die Charaktere der dargebotenen Weine, über die Weinanbaugebiete und Winzer, über die Tätigkeit eines Affineurs u.a.
Wir begrüßten die Gäste mit einem CAVA Brut Reserva Celler de Capcanes aus Katalonien. Im Laufe des Abend servierte Hanns sechs feine mehrheitlich in Spanien produzierte Weine. Diese wie auch ein Rosé aus Italien und ein Weißwein aus Südafrika hatte er treffend zu den zahlreichen, hausgemachten mediterranen Köstlichkeiten ausgewählt. So fanden neben den Weinen auch Aioli, Patzarosalata, Hamsi – anatolisch frittierte Sardellen, Albóndigas, Crema Catalana und weitere kleine Speisen große Zustimmung bei den Gästen.
Am Ende der Weinverkostung waren sich alle einig: Köstliche Tapas, feine Weine und gute Freunde – das sind die erforderlichen „Zutaten“ für einen genussvollen, entspannten Abend in geselliger Runde.

Event mit Trio John Cordi

JOHN CORDI

Die drei Musiker Johannes Tunyogi-Csapo (Akustik- und E-Gitarre), Cornelia Eichenauer (Gesang und Hand-Percussion) und Darko Ceh (Gesang und Keyboard) gaben ihr erstes Konzert im „Kirchlein“. Ihr beeindruckend abwechslungsreiches Programm bestand aus einer Mischung von eigenen Titeln und Songs, die man zwar kennt, die aber nur selten gecovert werden.

Das Konzert begann mit dem Song „Sirius & Eye in the Sky“ von The Alan Parsons Project (1982). Bei dem Instrumentalteil „Sirius“ entstand sehr schnell eine stimmungsvolle Atmosphäre, die von dem folgenden Gesangstitel „Eye in the Sky“ noch verstärkt wurde. Es folgte „Take it easy“ von The Eagles, „Need you now“ von Lady Antebellum, „Dreams“ von Fleetwood Mac u.a. Im zweiten Block präsentierten die Musiker der Band „John Cordi“ ihre eigenen, deutschsprachigen Songs. Dabei gelingt es ihnen hervorragend, auf humorvolle Art und Weise Ereignisse und Hürden des Alltags in Worte und Musik zu packen. Texte und Musik sowie die unbeschwerte Präsentation begeisterten die Gäste. So ergaben sich viele Zurufe und Wortwechsel. Die Stimmung war ausgesprochen unterhaltsam und locker. Beispiele für die eigenen, deutschsprachigen Lieder waren z.B. „Kaffeeträume“, in dem der schwierige Start eines Morgenmuffels in den Tag äußerst belustigend beschrieben wird.
Das Lied „Reisegepäck“, ebenfalls von John Cordi, greift die Ungewisseheit auf, die man am Anfang eines neuen Lebensabschnitt – bedingt z.B. durch einen Umzug – verspürt. In „das war’s“ setzen sich die Musiker mit dem oft sehr zerstörerischen Gefühl der Eifersucht auseinander. Der Song „Eichhörnchentag“ von Ina Müller thematisiert die Vergesslichkeit mancher Menschen.

Johannes, Cornelia und Darko sangen oft dreistimmig. Jeder hatte mehrere Titel, bei denen er/sie als Leadsänger/in die Führung übernahm. Cornelia stach dabei mit ihrem klaren, schönen und ausdrucksstarken Sopran vor allem bei den deutschsprachigen Titeln heraus. Sekundenschnell wechselte ihre Stimme von kraftvoll laut zu sanft und leise. Die Musiker schufen mit ihren Instrumenten und ihrem mehrstimmigen Gesang einen harmonischen Gesamtsound. Ihre sympatische, unkomplizierte Art ließ eine entspannte Atmosphäre entstehen, in der auch einem kleines Missgeschick mit Gelassenheit und Begeisterung begegnet wurde.

Das Trio „John Cordi“ wird auch im nächsten Jahr ein Konzert im „Kirchlein“ geben.

Die drei Musiker der Band Weatherfield beim Event im Kirchlein

WEATHERFIELD

Die drei Musiker der Band „Weatherfield“ – Martin Hering-Pownall, Oliver Zapf und Volker Rybowiak – begeistern sich für die Songs der britischen Inseln. Diese gemeinsame Leidenschaft haben sie zum Thema ihrer Musik gemacht. Für ihre Konzerte wählen sie Songs, die eine nicht überstrapazierte Bekanntheit verbindet. Die Musiker fühlen sich nicht einer Epoche oder einem Genre verbunden. Sie entscheiden sich vielmehr für Songs mit einem besonderen Appeal. Durch ihre eigenen Interpretationen geben sie diesen Stücken zusätzlich einen ganz besonderen Charme – etwas rau, aber faszinierend anziehend.

Die musikalsiche Reise begann in Südengland mit dem Lied „Somewhere only we know“ von Keane. Von der Band „The Smith“ aus Manchester stammt der Song „There is a light that never goes out“. Er erschien 1986 und greift meisterhaft die Themen Einsamkeit, Flucht aus dem Alltag und die tiefe Sehnsucht nach einem geliebten Menschen, mit dem man alt werden kann, auf. Mit „Instant Karma“, der dritten Solo-Single von John Lennon, wenden sich Martin, Oliver und Volker des Trios „Weatherfield“ an all jene Menschen, die sich für unfehlbar halten. Der nahezu älteste Song im Repertoire der Band ist die Ballade „Waterloo Sunset“ von The Kinks (1967). Es ist eine Liebeserklärung an die Waterloo Station, die in der Geschichte des fiktiven Liebespaares Terry und Julie eine bedeutende Rolle spielt. Weitere Songs waren „The importance of being idle“ von Oasis (2005), „There she goes“ (The La’s), „A day in the life“ (The Beatles), „The last time“ (The Rolling Stones) und viele andere.

Martin Hering-Pownall führte abwechslungsreich durch den Abend. Zu jedem Song hatte er interessante und z.T. spannende Informationen im Gepäck. Die Gäste hörten ihm aufmerksam zu und erfuhren so viel Neues. Musikalisch begeisterte Martin als Sänger, Gitarrist und Bassist. Oliver Zapf am Schlagzeug und Volker Rybowiak am Bass und als Sänger trugen ebenfalls entscheidend zu dem großartigen Gelingen dieses Konzerts im „Kirchlein“ bei. Die Gäste erlebten ein beeindruckendes Konzert mit viel Power. Sie forderten mit ihrem Schlussapplaus erfolgreich eine Zugabe. Mit „Angel of Harlem“ von U2 und „Love will tear us apart“ von Joy Division klang die musikalische Reise auf die britischen Inseln aus.

Event Björn Ehlien & Nine Antwort mit Peter Herrmann

BJÖRN EHLIEN & NINE ANTWORT

Viele Musiker und Musikerinnen haben inzwischen schon Konzerte im „Kirchlein“ gegeben. Kein Konzert glich dem anderen. Jeder Konzertabend war auf seine besondere und eigene Art schön. Björn und Nine, einfühlsam auf dem Bass begleitet von Peter Herrmann, gelang es während ihres ersten Konzerts im „Kirchlein“ auf eine unkomplizierte, ehrliche, bescheidene und leise Art von Beginn an eine ganz besondere, persönliche und vertrauliche Atmosphäre zu schaffen.

Björn, der den Hauptanteil der Moderation übernahm und so auch über die Songs informierte, sprach die Gäste immer wieder direkt an. Die Hälfte der vorgetragenen Songs waren Eigenkompositionen, die ihren Ursprung in erlebten Situationen haben. Auf diese ging Björn während seiner Moderation ein und ließ das Publikum an seinen oft sehr persönlichen und bewegenden Erinnerungen teilnehmen. Die Lieder sangen Björn und Nine an diesem Abend gemeinsam. Ihre beiden Stimmen harmonierten wunderbar miteinander und unterstrichen den balladenhaften, melancholischen, hoffnungsvollen Charakter der Songs. Björn übernahm auf verschiedenen Saiteninstrumenten die Begleitung und Nine machte hin und wieder Percussion. Peter Herrmann unterstrich den Gesamtcharakter dieser musikalischen Präsentationen einfühlsam mit seinem Spiel auf dem Bass.

Das Konzert begann mit einigen von Björns Eigenkompositionen. Dazu zählten „The Light“, „The Road“ und „Trouble“. Bei der Überleitung zu der Eigenkomposition „Lake Como“ erfuhren die Gäste, dass dieser Song nach einer äußerst langen und anstrengenden Autofahrt in den Familienurlaub am Comer See entstanden ist. Die Melodie dieses Stückes spielte Björn auf der Ukulele. Auch bei dem Song „Clementine“ des befreundeten isländischen Singer Songwriters Svavar Knutur war die Ukulele das Instrument seiner Wahl. Weitere Coversongs waren „Pink Moon“ und „Place To Be“ des Musikers Nick Drake. Das sehr bewegende Lied „Song For You“ hat Björn für seinen kleine Pflegesohn geschrieben, als dieser immer und immer wieder wissen wollte, wer einmal auf ihn aufpassen würde, wenn der Papa tot sei.

Im Herbst dieses Jahres ist die Veröffentlichung des Debutalbums geplant. Björn und Nine spielten aus diesem Album den Song „Only You“, der als Single bereits am 22. Mai erscheinen wird.

Die Gäste ließen sich sehr gerne von den melancholisch-schönen, balladenhaften Liedern verzaubern. Mit der Zugabe „Birds“ von Neil Young dankten die Musiker ihrem aufmerksamen und interessierten Publikum.

Auch im kommenden Jahr soll es ein Konzert dieses Duos im „Kirchlein“ geben. Dann werden auch Nines eigene teils deutschsprachige Lieder das Programm bereichern.

Trio Sometimes beim Event im Kirchlein 2026

TRIO SOMETIMES

Vor nahezu ausverkauftem Haus gaben Eva Saarbourg (Gitarre, Gesang), Martina Mulch-Leidich (Gesang) und Ed Westerdale (Bass, Geige, Gitarre, Gesang) ihr viertes Konzert im „Kirchlein“. Sie begeisterten mit ihrer Musik, ihrem umfassenden Repertoire und ihrer informativen und humorvollen Moderation die zahlreichen Gäste.

Die Auswahl der Songs war vielfältig. Zu Beginn des Konzerts trugen Eva und Martina „Time after Time“ von Cindy Lauper vor. Bei dem folgenden Song „Sunrise“ von Nora Jones überzeugten Eva, Martina und Ed als Trio. Überhaupt traten die Musiker immer wieder in wechselnder Kombination auf. Als Trio spielten sie z.B. die Lieder „Shallow“ von Lady Gaga, „Mr Rock’n Roll“ von Amy McDonald, „Carolina in my mind“ von James Taylor, „Kathy’s Song“ von Simon & Garfunkel, „Leaving on a jet plane“ von John Denver sowie zahlreiche andere Songs. Bei dem beeindruckenden Vortrag des Songs „The Hanging Tree“ aus dem düsteren Film „Hunger Games“, überraschte Ed die Anwesenden mit zwei Geigen-Soli des Komponisten Tommy Peoples. Auch Eds Song „Happier Place“, bei dessen Vortrag das harmonische Zusammenspiel zwischen Ed, Eva und Martina ganz besonders deutlich wurde, begeisterte das Publikum. Zu den vorgetragenen Liedern mit deutschem Text zählte „Über den Wolken“ von Reinhard Mey ebenso wie das alte deutsche Volkslied „Die Gedanken sind frei“.

Alle Anwesenden genossen ganz offensichtlich diesen Abend. Die Atmosphäre im Gastraum des „Kirchleins“ war stimmungsvoll. Die Gäste zeigten sich ausgesprochen aufgeschlossen und nahmen jede Möglichkeit wahr, begeistert mitzusingen. Sie genossen den Abend, die Musik, die Unterhaltung und die Stimmung. Ihr kräftiger und langer Applaus erfreute und berührte die drei Musiker. So gaben Eva, Martina und Ed sehr gerne die erwartete Zugabe. Gemeinsam trugen sie „Let it be“ von The Beatles und „Halleluja“ von Leonard Cohen vor.

OLDSCOOL GANG

Sehr schnell hatte sich unter Freunden, Nachbarn und Kollegen die Nachricht von dem geplanten ersten Auftritt im „Kirchlein“ herumgsprochen. Bereits Wochen vor dem Termin war das Konzert ausverkauft und es musste eine Warteliste eingerichtet werden.

An diesem Abend herrschte eine ganz besondere, noch nie dagewesene Atmosphäre und Stimmung im Gastraum des „Kirchleins“. Fast jeder kannte jeden, Hereinkommende wurden freudig begrüßt, Gäste und Musiker kamen sofort ins Gespräch. Überall war eine erwartungsvolle Vorfreude und Aufregung zu spüren.

Mit ihrer akustischen CrossOver-Musik bekannter und gefühlvoller Songs aus 60 Jahren Rock- und Folk-Geschichte haben die vier Musiker den Geschmack ihres Publikums voll und ganz getroffen. Gleich zu Beginn gab es für „Teach your Children“ von Crosby, Stills And Nash großen Applaus. Es folgten zahlreiche Songs aus Rock und Folk. So z.B. „Have You Ever Seen The Rain“ von Creedence Clearwater Rivival, „No Other Baby“ von Paul McCartney, „Nowhere Man“ von The Beatles, „Tequila Sunrise“ von den Eagles, „Irgendwann bleib I dann dort“ von STS, „Do Kanns Zaubere“ von BAP, „Weit, weit, weg“ von Hubert von Goisern und viele weitere Songs.

Heinrich Mohn am Bass beeindruckte mit den für die CCR-Songs typischen Bassläufen und einigen individuellen Improvisationen wie z.B. bei dem Lied „Hotel California“. Martin Petry wechselte zwischen seiner 6- und 12-saitigen
Gitarre und sang häufig die erste Stimme – ganz selbstverständlich wahlweise auch auf bayrisch oder kölsch. Naila Buschmann brachte ihr musikalisches Können vielfältig in das Konzert ein. Als Sängerin begeisterte sie bei dem Song „Make you feel my love“ während ihres ausdrucksstarken Solovortrags mit ihrer klaren, hellen Stimme. Als Geigerin wirkte sie u.a. in dem Song „Shallow“ mit und spielte in dem Song „Tequila Sunrise“ ein beeindruckendes Geigensolo. Außerdem übernahm sie mit kleineren Percussion-Instrumenten immer wieder die Begleitung. Peter Lemp zeigte sein Können als Gitarrist und Sänger. Er beeindruckte u.a. bei „Do kannst zaubre“ mit dem typischen Gitarren-Riff. Seine eher tiefere Stimme brachte er besonders ausdrucksstark mit einem Sologesang bei „Faith“ von George Michael und bei “Folsom Prison Blues“ von Johnny Cash zur Geltung. Überhaupt ergänzten sich seine und Martins Stimmen sehr gut. Die Zuhörer konnten sich davon bei dem a-capella Beginn des Songs „Nowhere Man“ ganz schnell überzeugen.

Während des Konzerts, das von Martin überaus informativ und unterhaltsam moderiert wurde, entwickelte sich immer wieder ein reger Austausch zwischen Musikern und Gästen. Großer Applaus zeigte die Begeisterung des Publikums. Das angekündigte Programmende akzeptierten die Zuhörer nicht. Mit einem nicht enden wollenden Applaus forderten sie eine Zugabe. Sehr gerne gingen die Musiker darauf ein und spielten zum Abschluss dieses besonderen Abends die beiden Songs „Knockin On Heavens Door“ von Bob Dylan und „Hymn“ von Barclay James Harvest.

Event TriRio live

TRIORIO

Ein Konzert von TrioRio mit den drei klassisch ausgebildeten Gitarristen Joachim Hausdorf, Arne Kühr und Knut Kramer lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Fans und Interessierte ins „Kirchlein“. Gäste und Künstler sahen dem Beginn des Konzerts erwartungsvoll entgegen.

Die drei Musiker hatten für den stimmungsvollen Auftakt des Konzerts den im südamerikanischen Stil kompo-nierten, sehr lebendigen und rhythmischen Song „Alla Cubana“ gewählt, eine Rumba des deutschen Komponisten und Gitarristen Jörn Michael Borner. Es folgten drei Stücke aus der Rennaissance. Von Tobias Hume, einem im 16. Jahrhundert geborenen schottischen Komponisten, spielten sie die beiden Werke „The Earl of Salisbury’s Favorite“ und „The Earl of Sussex Delight“. Hier handelt es sich um Liebeslieder, die in der damaligen Zeit als Auftragswerke für Adelige komponiert wurden. Das Stück „Kemp’s Jig“, ein bekanntes englisches Tanzstück aus dem späten 16. Jahrhundert, war dem Schauspieler und Tänzer William Kempe gewidmet, einem Zeitgenossen Shakespeares.

Vor der Pause spielten Arne, Knut und Joachim noch zwei Werke katalanischer Komponisten. So erklang von Isaac Albeniz das Stück „Capricho Catalan“ und von Enrique Granados das Stück „Danse Oriental No. II“. Beide Musikstücke waren von ihren Komponisten ursprünglich für Klavier komponiert worden. Arne hat sie zu einem Stück für drei Gitarren umgeschrieben.

Der zweite Teil des Konzerts widmete sich verstärkt folkloristischen Musikstücken und Tangomelodien. So hörten die Gäste u.a. von den Gipsy Kings die beiden Melodien „Inspiration“ und „Moorea“, zwei rhythmische, sehr spanisch/folkloristische Flamenco-Stücke. Ein musikalisches Meisterwerk und somit eine ganz besondere Heraus-forderung für Joachim, Arne und Knut war auch bei diesem Konzert das Musikstück „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Der begeisterte Applaus der Zuhörer wollte nicht enden!

Die Gäste waren tief beeindruckt von den Darbietungen und dem Können des Trios „TrioRio“. Jeder Musikvortrag wurde mit heftigem Applaus belohnt. Die Zuhörer wollten nichts wissen von einem Konzertende und forderten mit ihren lautstarken Rufen unnachgiebig eine Zugabe. Sehr gerne gaben die drei Musiker dieser Forderung nach. Die Gäste konnten sich u.a. über den Song „Silueta Portena“ (Hermanos Cuccaro) freuen, bei dem Arne, Joachim und Knut eine sehr beeindruckende Trommeleinlage auf ihren Gitarren boten.