Porträt Nora Schmidt

NORA SCHMIDT & TOBIAS LAUBER

Nora Schmidt – musikbegeistert schon im Kindergarten – steht inzwischen seit mehr als 50 Jahren als Sängerin auf der Bühne – ihrem zweiten Zuhause.

Nach Auflösung der Musik – und Gesangsgruppe „Liederbuch“, deren Mitbegründerin und Frontfrau sie war, begann sie in den 90-iger Jahren damit, ihre Solokarriere aufzubauen. So wirkte sie in den vergangenen Jahren auch mehrere Male in verschiedenen Projekten mit.

In den letzten Jahren tritt sie immer wieder mit Band auf. Dabei bewegt sie sich zwischen verschiedenen Genres, Themen und Bühnen, kennt keine Berührungsängste und beherrscht musikalische Gradwanderungen.
Ihre Stimme dringt durch Mark und Bein, bewegt Herz und Verstand.

Noras ausgesprochene Leidenschaft gilt allerdings den französischen Chansons von Edith Piaf über Dalida und Yves Duteil bis hin zu Juliette Greco. Sie begeistert ihre Zuhörer nicht nur mit ihrem Gesangsvortrag, sondern weiß vielmehr auch jedes Chanson mit einer Anekdote bzw. persönlichen Erinnerung zu verbinden.

Ihre CD „La vie en rose“ – eine CD ausschließlich mit französischen Chansons – ist Noras Bekenntnis zu Frankreich, zu seinen Menschen und vor allem zu ihrer Sprache.

Gemeinsam mit Tobias Lauber – Pianist und langjähriger Musikerkollege – gibt Nora im „Kirchlein“ ihr erstes Konzert mit ausschließlich französischen Chansons.

Vor Beginn des Konzerts können Sie sich bei einem „petit dîner“ mit Quiches und französischen Weinen genussvoll auf den Abend mit Nora Schmidt und Tobias Lauber einstimmen.

Freitag, 03. April 2020
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 17.30 Uhr zu einem „petit dîner“ mit Quiches und französischen Weinen
Eintritt: 12,00 € („petit dîner“ nicht inbegriffen)

Kartenvorbestellung täglich außer Samstag ab 18.00 Uhr unter 06409/6624707

Siegward Roth & Berthold Schäfer mit dem Buch "Fäägmel". Detail.

ROTH & SCHÄFER

Siegward Roth und Berthold Schäfer, die beiden Urgesteine der von ihnen 1985 gegründeten Mundartgruppe „Fäägmeel“, verbindet auch noch nach über 30 Jahren die Wertschätzung des mittelhessischen Platts. Sie lieben und respektieren ohne Einschränkung diese Sprache, die sie als Kinder gelernt haben, mit der sie groß geworden sind, in der sie lernten zu denken und zu fühlen und in der sie auch heute noch voller Stolz immer wieder gerne sprechen.

Es ist für sie ein Herzenswunsch dazu beizutragen, dieses Kulturgut Mittelhessens zu erhalten. So hat Siegward Roth die Entstehungsgeschichte der Mundartgruppe „Fäägmeel“ aufgeschrieben und in den beiden Büchern „Fäägmeel – E Geschicht fier sich“, Band I und II, veröffentlicht. Er leistet damit einen weiteren Beitrag hinsichtlich der Wertschätzung des mittelhessischen Platts, das in der Vergangenheit leider von vielen oft nur belächelt wurde.

Während des Abends wird Siegward aus den beiden Büchern, die auch einige der bekannten und beliebten Liedtexte enthalten, lesen. Vor allem aber wird Berthold in seiner ganz besonderen und unverwechselbaren Art alte Fäägmeel-Lieder singen und auf seiner Gitarre begleiten.

Das Publikum kann sich auf einen bewegenden Abend freuen.

Samstag, 21. März 2020
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 10,00 €

Kartenvorbestellung täglich außer Samstag ab 18.00 Uhr unter 06409/6624707

Porträt Charly Weller. Detail.

CHARLY WELLER

Charly Weller, in Marburg geboren, hat sich beruflich in unterschiedliche Richtungen orientiert, bis er nach seiner Zeit als Regieassistent unter Peter Fleischmann schließlich auch eigene Filme drehte, die u.a. mit dem „Prix du Jury“ in Cannes ausgezeichnet worden sind.

Als Regisseur inszenierte er zahlreiche Folgen der TV-Krimi-Serien „Ein Fall für zwei“, „Die Kommissarin“, u.a.

So war der Schritt nicht weit 2014 als Autor seinen ersten Kriminalroman „Eulenkopf“ zu veröffentlichen, der Anfang 2015 auch gleich für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert wurde. Sein Ende 2019 erscheinende Buch „Gallus“ ist bereits sein 6. Kriminalroman. Der Held seiner Romane ist Kommissar Worstedt genannt „Worschtfett“. Er arbeitet beim Polizeipräsidium in Gießen und ist, genau wie sein Schöpfer Charly Weller, eines besonderen Dialektes mächtig – des Manischen, einer Sprache, die besonders unter Schaustellern und Kriminellen beliebt war und auch heute noch im Raum Gießen, Marburg, Wetzlar hier und da gepflegt wird.

„Gallus“ – Charly Wellers neuester Kriminalroman – spielt außer im Frankfurter Gallusviertel auch in Gießen, Lich, Muschenheim, Ostanatolien, Kenia, Schotten und im Falltorhaus an der B 276.

Die Ausgangssituation des Falles sind zwei in einer Auffangstation in Lich getötete Waschbären sowie eine männliche Leiche, die im Park der Frankenallee des Gallusviertels gefunden wurde. Bei dem Toten, der seltsamerweise ein Waschbärkostüm trägt, fand man lediglich die Einladung zu einer Feier des Liebigmuseums in Gießen. So ist es naheliegend, dass die Kriminalpolizei in Gießen die Ermittlungen übernimmt. Dort werden Kommissar Roman Worstedt und seine Kollegin Regina Maritz mit dieser Aufgabe betraut. Dabei kämpfen sie sich einerseits durch die ‚Frankfurter Bronx‘, kommen aber andererseits auch düsteren Machenschaften der Gießener Obrigkeit auf die Spur.

Spannung – gepaart mit Tempo und Witz – liegt in der Luft!

Sonntag, 26. Januar 2020
Beginn: 16.00 Uhr, Einlass: 14.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen
Eintritt: 8,00 € (ohne Kaffee und Kuchen)

Kartenvorbestellung täglich außer Samstag ab 18.00 Uhr unter 06409/6624707

Impression Konzert Meelstaa im Gästehaus Am Kirchlein

MEELSTAA

Das Interesse am Konzert der Mundartgruppe „Meelstaa“ war sehr groß, der Gastraum des „Kirchleins“ war voll besetzt. So zeigte sich erneut wie Recht Berthold Schäfer 2012 hatte, als er mit der Gründung der Musikgruppe „Meelstaa“ das Erbe der erfolgreichen und weit über die Region hinaus bekannten Mundartgruppe „Fäägmeel“ antrat.

Berthold, Clemens und Jens bestritten den Abend auf Platt, nicht nur die Liedtexte, auch ihre Beiträge, Kommentare, Anekdoten – alles und immer auf Platt! Das Publikum war begeistert! Viele Gäste antworteten auf Platt, es breitete sich eine ganz besondere Stimmung aus: heimelig, urig, familiär, vertraut – fast schon durch den gemeinsamen Dialekt verbündet.

Charly Weller bei der Krimilesung im Gästehaus Am Kirchlein.

CHARLY WELLER

Ein Krimi interessiertes Publikum hatte sich im „Kirchlein“ eingefunden, um sich mit Kommissar „Worschtfett“ in die Welt der Verbrechensbekämpfung zu begeben.

Charly Weller überraschte, begeisterte und überzeugte das Publikum mit seiner Lesung. Die Auswahl der Handlungsschauplätze, die Charakterisierung seiner Romanfiguren, seine Kenntnis der manischen Sprache – die Zuhörer folgten dem Vorgetragenen aufmerksam und neugierig. Gekonnt stellte Charly zwischen den gelesenen Passagen Übergänge her und ermöglichte den Krimi erfahrenen Zuhörern so ein Herantasten an die Gesamtsituation.

Viele Zuhörer stellten nach der Lesung Fragen an Charly Weller, die dieser sehr gerne beantwortete. So entwickelte sich ein reger Austausch.

Charly versprach, mit seinem neuen „Worschtfett“ – Krimi „Gallus“ wieder ins „Kirchlein” zu kommen.

Paddy Schmidt. Detail.

FAR AWAY

Leider hatte sich nur eine recht überschaubare Anzahl Interessierter im „Kirchlein“ eingefunden um Paddys abwechslungsreichen Darbietungen beizuwohnen. Das allerdings minderte den Erfolg des Abends in keiner Weise.Paddy – der bei herrlichem Frühlingswetter mit seiner tourerfahrenen Harley angereist war – hatte neben seinem Reisebericht zahlreiche Fotos und seine legendäre, zusammenklappbare Gitarre mit im Reisegepäck.

Simply4friends am Adventnachmittag beim Konzert

ADVENT-NACHMITTAG MIT SIMPLY 4 FRIENDS

Schnell füllte sich am frühen Nachmittag des 2. Advent der Gastraum des „Kirchleins“ mit Besuchern. Sie alle freuten sich auf eine gemütliche Kaffeerunde mit aromatisch duftendem Kaffee oder Tee und frisch gebackenen Waffeln – vorzugsweise serviert mit Vanilleeis und hausgemachtem Rumtopf.

Gut gestärkt genossen die Gäste dann ab 16.00 Uhr das vorweihnachtliche Konzert des Quartetts „Simply4friends“. Christiane, Sabine, Wolfgang und Guido boten eine abwechslungsreiche Auswahl von mehr oder weniger gut bekannten Weihnachtsliedern.

Sie eröffneten das Konzerts u.a. mit dem Song „Jingle Bells“. Im sich anschließenden ersten Block präsentierten die vier Sänger und Sängerinnen moderne Kinderweihnachtslieder wie z.B „Was bringt der Dezember?“ und „Ich wünsche mir…“.
Im zweiten Block folgten amerikanische Weihnachtslieder wie das Lied „Winterwonderland“.
Die traditionellen deutschen Winter- und Weihnachtslieder folgten schließlich im dritten Block. So erklangen die Lieder „Schneeflöckchen, weiß Röckchen“, „Morgen Kinder wird‘s was geben“, „Stille Nacht“ und einige mehr. Besonders bei diesen Liedern sangen viele Gäste bewegt mit.

Den vorläufigen Abschluss des Konzerts bildete der Song „Feliz Navidad“, bei dem Christiane und Sabine selbstangefertigte Präsente unter den Zuhörern verteilten.
Simply4friends überzeugten aber nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit zahlreichen Geschichten und Gedichten, die sie im Wechsel mit den Liedern vortrugen.

Das begeisterte Publikum forderte mit seinem anhaltenden Applaus eine Zugabe, die die Künstler gerne gewährten. Zu aller Überraschung folgte auf Platt das Fäägmeel-Lied „Wenns Chreaskinnche kimmt“, bei dem das plattkundige Publikum engagiert mitsang.

Sven Görtz. Künstler Porträt.

SVEN GÖRTZ

Sven zog das Publikum in den Bann seines Vortrags. Es schenkte ihm konzentriert und fasziniert seine Aufmerksamkeit, begeisterte sich an seinen Lied- und Textvorträgen.
Die Zuhörer lernten in szenischen Erzählungen so Leonard Cohen kennen als Mann mit 1000 Gesichtern, stets tadellos gekleidet und auf der Suche nach Antworten über den …

Musikalische Lesung im "Kirchlein". Jacqueline und Peter Herrmann.

„OMA LÄSST GRÜSSEN…“

Musikalische Lesung präsentiert von Jacqueline und Peter Herrmann
Jacueline und Peter haben es wunderbar verstanden, durch eine fein aufeinander abgestimmte Kombination aus Musik und Lesung die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen.

Jacqueline gelingt es, durch den gekonnten Einsatz ihrer Stimme einige Passagen aus Fredrik Backmans Buch mitreisend vorzutragen.