BLOSSOM BE

Simone und Mathias Rau stehen seit zehn Jahren als Duo „Blossom Be“ gemeinsam auf der Bühne. Sie präsen-tierten an diesem Abend ein Repertoire bekannter und weniger bekannter Stücke aus Rock, Pop und Jazz, die sie liebevoll, neu arrangiert und mit ganz persönlicher Note interpretierten. Die Auswahl der Songs traf offensichtlich mitten ins Herz der Zuhörer. Ob „Fragile“ von Sting, „Fix you“ von Coldplay, „You´ve got a friend“ oder „Live ist for living“ – im Zentrum des Programms standen sorgfältig ausgewählte „Herzenslieder“ die für die Musiker bedeutsam und berührende sind. Das Publikum genoss das abwechslungsreiche Programm und die Art und Weise des Vortrags sehr. Simones warme und klare Stimme begleitet von Mathias’ Gitarrenspiel begeisterte die Zuhörer. Auch Simones und Mathias’ häufig zweistimmiger Gesang beeindruckte die Gäste immer wieder.

Simone führte gekonnt und mit Leichtigkeit, Offenheit, Humor sowie viel Charme durch das Programm. Ihre dem Publikum zugewandte Art, die herzliche Kommunikation der beiden Musiker auch untereinander ließ eine große Nähe zum Publikum entstehen und trug zur gemütlichen, herzlichen Atmosphäre im Gästehaus bei.

Die Gäste würdigten die Darbietungen mit langanhaltendem Applaus. Sehr gerne gaben Simone und Mathias die geforderte Zugabe.

Die Künstler live beim Event 2Injoy

2INJOY

Auch in diesem Jahr hatten wieder zahlreiche Gäste den Weg ins „Kirchlein“ gefunden, um das Konzert des Duos „2inJoy“ zu besuchen. Nach einigen genussvollen Stunden – es wurden auch kleine, saisonale Gerichte angeboten – waren sich alle Anwesenden einig: Der Weg hat sich gelohnt! Das Duo „2inJoy“ mit Florezelle Amend und Michael Diehl hat seine Gäste mit einem grandiosen Konzert hoch erfreut. Beide faszinierten mit ihrem Können, ihrer Kreativität, ihrer Ausdrucksstärke und ihrer Nähe zum Duo-Partner ebenso wie zum Publikum. Florezelle begeisterte ganz besonders mit ihrer souligen Stimme, die mal flüsternd, dann lautstark, mal hell, dann tief, mal zart, dann machtvoll den Raum erfüllte. Michael faszinierte die Gäste mit seinem Gitarrenspiel und seinem Können auch als Fingerstylist.

Die Zuhörer ließen sich von Anfang an auf die Musik ein. Sie widmeten ihre volle Aufmerksamkeit den Darbietungen des Duos „2inJoy“. Viele Male hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Michael und Florezelle hatten wieder ein anspruchsvolles und vielseitiges Pogramm zusammen gestellt. Zu hören waren z.B. die groovigen und souligen Songs „All the Love“ von Tuck & Patti und „I heard it through the Grapevine“ von Marvin Gaye.
Zu den jazzigen Stücken des Abends zählten u.a. „Moondance“ von Van Morrison und „Learning how to fly“.
 
Auf der Songliste des Duos standen auch in diesem Jahr wieder einige neue Songs. Dazu zählten u.a. „Both sides now“ von Joni Mitchell, „Just the two of us“ von Bill Withers und „Never can say Goodby“ von den Jackson 5. Ihre Eigeninterpretationen von z.B. „Caravan of love“ von Isley Brothers und „Love is the Key“ von Tuck & Patti lösten wahre Begeisterungsstürme aus.

Als weiteres Highlight des Abends präsentierte Micha einige Fingerstyle-Instrumentals. So überzeugte er u.a. mit der Eigenkomposition „Groovin‘ for Breakfast“. Der Applaus des Publikums wollte nicht enden. Sehr gerne gaben Michael und Florezelle eine Zugabe.

Auch im kommenden Jahr soll es ein Konzert des Duos „2inJoy“ im Gästehaus geben. Der geplante Termin ist Samstag, der 24. Oktober 2026.

MARGOTS JAZZ LOUNGE

Auch zum zweiten Konzert des Quartetts „Margots Jazz Lounge“ im „Kirchlein“ kamen wieder zahlreiche Gäste. Viele kannten sich, begrüßten sich herzlich und hatten sich viel zu erzählen. Es stellte sich schnell eine heimelige Atmosphäre ein.

Nach dem hausgemachten, saisonalen Essen lehnten sich die Gäste entspannt zurück und blickten erwartungsvoll zur Bühne. Dort eröffneten nach einer kurzen Begrüßung Linde, Wilmar, Ralf und Nicki mit „On A Clear Day“ das Konzert. Während des Abends führte Linde durch das Programm und hielt zahlreiche Informationen für das Publikum bereit. Die vier Musiker von „Margot’s Jazz Lounge“ hatten ein ausgesprochen vielseitiges Programm zusammengestellt.

Das älteste Stück des Abends war der Cha Cha Cha „Tea For Two“ aus dem Jahr 1924. Lieblingsstücke aus der ‚Popecke‘ waren u.a. „Valerie“ von Amy Winehouse und die Ballade „Don’t Speak“ von der Gruppe No Doubt. Hierbei begeisterte ganz besonders Wilmars melodisches Solo auf dem Altsaxophon. Das Instrumentalstück „Wise One“ bot den Zuhörern eine musikalische Meditation mit dem Tenorsaxophon. Den Song „Love For Sale“ des amerikanischen Songwriters Cole Porter interpretierten die vier Musiker neu. Sie gestalteten ihn zweisprachig mit Textteilen der Originalversion und der deutschsprachigen Version von Hildegard Knef. Ein Höhepunkt des Abends war das Lied „Weil du nicht da bist“. Dieser besinnlichen Ballade liegt eine iranische Melodie aus dem Jahre 1968 zugrunde. Auf der Suche nach einem geeigneten Text stieß Linde auf ein Gedicht von Mascha Kaléko. Die vier Musiker verknüpften Text und Melodie zu dieser wunderschönen Ballade. Das Konzert endete mit dem Klassiker „Der Novak lässt mich nicht verkommen“ (1954). Hier überzeugte Linde ganz besonders mit ihrer ausdrucksstarken Mimik und Gestik, ihrer markanten Stimme und deutlichen Aussprache.

Die Gäste dankten mit anhaltendem Applaus und lauten Rufen nach einer Zugabe. Diesen Wunsch erfüllten die Musiker sehr gerne mit der Ballade „Make You Feel My Love” (1987) von Bob Dylon.

Die Musiker von “Margot’s Jazz Lounge” werden auch im Herbst 2026 im “Kirchlein” wieder ein Konzert geben.

PADDY SCHMIDT SOLO

Paddy ist Vollblutmusiker, seine Musik ist der Irish Folk. Er ist Sänger, Instrumentalist und Songwriter. Ihm gelingt es, in ein und dem selben Lied zu singen, seine akustische Gitarre und eine seiner zahlreichen Mundharmonikas zu spielen – und das oft in einem atemberaubenden Tempo. Seine tiefe, raue Stimme, sein kraftvolles, ausdrucks-starkes Spiel auf einer seiner Mundharmonikas, seine eigene Begleitung auf der Gitarre – dieses Gesamtpaket erfüllte den Raum.

Paddy unterhält und begeistert seine Zuhörer mit seinem musikalischen Können ebenso wie mit seiner informativen, unterhaltsamen und lebendigen Moderation. Sein Programm bot auch an diesem Abend sowohl irisches Liedgut wie auch eigene Songs. Seine eigenen Songs handeln oft von Fernweh – z.B. „Tales of never ending days“ – und von Reisen, besonders von seinen Motorradtouren – z.B. „Roll on restless rider“. Ein weiteres häufiges Thema seiner eigenen Lieder sind Geschichten, die in Irland spielen oder mit Irland zu tun haben. Hierzu zählt sein Song „The Titanic“.

Zu den für diesen Abend von Paddy ausgewählten irischen Songs gehörte z.B. „Dirty Old Town“, „Molly Malone“, „Fields of Athenry“, „The Water is Wide“, „ Whisky in the Jar“ und viele andere. Erstmals hat Paddy auch Lieder mit deutschem Text in sein Programm aufgenommen. Dazu zählen „Ein stolzes Schiff“ und „Über den Wolken“.

Die Gäste in dem restlos ausverkauften Gastraum des „Kirchleins“ waren kaum zu halten, ihr Applaus wollte nicht enden. Paddy dankte mit einer großzügigen Zugabe. Auch er hat den Abend mit seinen Gästen, die besonders aufmerksam und konzentriert seiner Musik und seinen Informationen folgten, sehr genossen.

Wir vereinbarten Donnerstag, den 10.09.2026 als Termin für das nächste Konzert „Paddy solo“ im „Kirchlein“.

WOLFGANG THIELE

Wolfgang Thiele hatte nicht zu viel versprochen – er nahm sein Publikum mit auf eine musikalische Reise bis zurück in die 30er Jahre. Auf der Mundharmonika von Arnd Hoffmann ausdrucksstark begleitet, boten die beiden Musiker ein umfangreiches und sehr abwechslungsreiches Programm. Zu ihrem Repertoire zählen Songs der
unterschiedlichsten Musikrichtungen und Epochen.

Der Abend begann mit „Midnight Special“ von Huddie Ledbetter, der Folk-Ikone der 30er/40er Jahre. 1927, vor fast 100 Jahren veröffentlicht war „Ol’ Man River“ der älteste Song des Abends. Aus ihrem äußerst umfangreichen und vielfältigen Repertoire hatten die beiden Musiker für diesen Abend u.a. Lieder wie „Island in the sun“ (1957), „What a wonderful world“ (1960), „Über den Wolken“ (1974), „Yesterday is here“ (1986), „Schuld war nur der Bossa Nova“ (1963), „Wieder hier“ (1998), „Capri-Fischer“ (1943) und zahlreiche weitere Songs ausgewählt.

Von Wolfgangs eigenen, selbst getexteten und komponierten Stücken trugen die beiden Musiker z.B. die Lieder „Ich will heute nicht“ und „Cause I’ve got the Blues“ vor.

Es war ein umfangreiches, abwechslungsreiches und vielfältiges Programm, das Wolfgang und Arnd ihren Gästen boten. Wolfgang, der auch die Moderation übernahm, gab den Zuhörern zahlreiche Informationen zu den einzelnen Songs. Für das Publikum war es außerdem sehr beeindruckend, dass Wolfgang jeden Text der vorgetragenen Lieder auswendig sang – ohne jegliche Hilfsmittel.

Wolfgang und Arnd überzeugten und begeisterten ihr Publikum. Dieses dankte immer wieder mit langanhaltendem Applaus. Im Gespräch nach dem Konzert betonten mehrere Gäste, wie sehr sie auch von Arnds Mundharmonika-spiel und dem fein aufeinander abgestimmten Zusammenspiel der beiden Musiker begeistert sind.

JÖRDIS TIELSCH

Jördis lebt für ihre ganz große Leidenschaft – die Musik. Diese bringt sie in vielen Variationen mit großer Begeisterung und auf äußerst charmante Art dem Publikum nahe.

Während ihres vierten Konzerts im „Kirchlein“ bot sie einen Mix aus eigenen Titeln, Instrumentalstücken und irischen Covers. Gleich zu Beginn des Konzerts spielte sie das irische Liebeslied „Red is The Rose“. Weitere irische Traditionals waren u.a. „Ashokan/Toss“ – ein Fiddle Instrumentalstück – und „Go lassie Go“. Bei dem schottischen Instrumentalstück „Dot the Dragon’s Eye“ begeisterte sie die Zuhörer mit ihrem Spiel auf der Geige.

Aus ihrem aktuellen Album hatte sie einige Songs für das Konzert an diesem Abend ausgewählt. So z.B. das Lied „Immer wenn ich dreh“. Dieses Lied thematisiert, wie schnell sich das Blatt manchmal wenden kann. Von ihrem aktuellen Album stammt auch das Lied „Der Ring“ . Hier gelingt es Jördis, einen kleinen Ausschnitt ihrer eigenen Familiengeschichte auf beeindruckende Weise mit den leider immer noch/immer wieder aktuellen Kriegs-schicksalen zu verbinden. Der Titel des ebenfalls neuen Songs „Niemand braucht so’n Typ wie dich“ spricht für sich.

Jördis zeigt an vielen aktuellen Themen großes Interesse und Engagement. Hierzu zählt auch die Deutsche Kinderhospitzstiftung. Mit „Alles Glück der Erde“, das sie ihrem verstorbenen Freund Marco gewidmet hat, kam sie in Kontakt mit der Kinderhospitzstiftung. Ein weiteres großes Thema ist für Jördis die Natur und deren Wertschätzung. Ihren eigenen Song „The river is me“ widmet sie deshalb dem Whanganui River in Neuseeland.

Das Publikum war restlos begeistert und tief beeindruckt. Bei Konzertende wollte der Applaus nicht enden. So ließ sich Jördis gerne um eine Zugabe bitten. Hierzu wählte sie den Klassiker „Fields of gold“ in der Version von Eva Cassidy.

Auch im Jahr 2026 soll es im „Klirchlein“ wieder ein Konzert mit Jördis Tielsch geben.

CHRISTIAN GÖMPEL

Christian Gömpel, Musiker und Gitarrenlehrer aus Niederwalgern, bevorzugt für seine Konzerte kleine Räume mit gemütlicher Atmosphäre. Er liebt es, unplugged zu spielen – ohne Mikrofon, ohne Verstärker, ohne Effekte. Das Thema seines diesjährigen Konzerts – Bob Dylan – hatte das Interesse vieler Menschen geweckt. Die Zuhörer genossen aufmerksam und interessiert Christians Darbietungen.

Er hatte für den Abend Songs aus den 60er und 70er Jahre gewählt, eine rein subjektive Auswahl, da ihn Bobs Lieder aus dieser Zeit am meisten interessieren. Er spielte sie auf seiner sechs- bzw zwölfsaitigen Westerngitarre.
Die Gäste genossen Songs wie „Tangled up in blue“, „Simple Twist“, „Like rolling stone“, „Forever young“, „Masters of war“, „Blowing in the wind“ um nur einige zu nennen.

Mit zahlreichen Informationen über Bob Dylan, die Christian größtenteils dessen Autobiografie, den Chronicles von 2004, entnommen hatte, gewann er zusätzlich die Aufmerksamkeit seines Publikums. Den ausgewählten Textstellen ordnete er jeweils einen passenden Song zu.

Die Gäste waren begeistert und beeindruckt. Ihnen gefiel dieser Mix aus spannender Information und gefühlvoller Musik. Dementsprechend anhaltend und fordernd fiel ihr Applaus aus.

Für das Jahr 2026 ist ein weiteres Konzert von Christian Gömpel im „Kirchlein“ geplant.

Weatherfild live beim Event im Kirchlein

WEATHERFIELD

Der Ankündigung des ersten Konzerts der Band „Weatherfield“ im „Kirchlein“ waren zahlreiche Gäste gefolgt. „Weatherfield“ wurde während der Corona-Pandemie von Martin Hering-Pownall gegründet. Ursprünglich waren bis zu 5 Musiker vorgesehen. Allerdings konnten Proben damals wegen der strengen Auflagen nur mit maximal drei Musikern stattfinden. So etablierte sich die Band in der heutigen 3er Besetzung mit Martin, Oliver und Volker. Wegen Martins Long Covid Erkrankung musste das Trio „Weatherfield“ eineinhalb Jahre pausieren und kann erst seit Sommer 2024 wieder Konzerte geben.

Bei der Auswahl der Songs spielen Genre oder Erscheinungsjahr keine Rolle. Musikalische Vorlieben der Musiker, besonderer Appeal der Stücke u.a. sind vielmehr ausschlaggebend. In der Originalfassung sind viele der gewählten Songs für Bands mit größerer Besetzung aufgenommen worden. Martin arrangiert die Songs deshalb neu für die klassische 3er Besetzung mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Manche Stücke, z.B. „The last time“ von den Rolling Stones, erhielten so ein vollkommen neues Gewand.

Für ihr erstes Konzert im „Kirchlein“ hatten die drei Musiker Martin, Oliver und Volker mit ihrer Songauswahl einen Bogen von den 1960er – hin zu den 2010er Jahre geschlagen. Das älteste Stück war „Waterloo Sunset“ von The Kinks (1967). „The importance of being idle“ von Oasis (2005) war der jüngste der vorgetragenen Songs. Weitere Lieder waren z.B. „Somewhere only we know“ (Keane), „Instant Karma“ (John Lennon), „There is a light“ (The Smiths), „There she goes“ (The La’s), „Sit down“ (James), „A day in the life“ (The Beatles), „The last time“ (The Rolling Stones) und viele andere.

Martin Hering-Pownall führte abwechslungsreich durch den Abend. Zu jedem Song hatte er interessante und z.T. spannende Informationen im Gepäck. Die Gäste hörten ihm aufmerksam zu und erfuhren so viel Neues. Musikalisch begeisterte Martin als Sänger, Gitarrist und Bassist. Oliver Zapf am Schlagzeug und Volker Rybowiak am Bass und als Sänger trugen ebenfalls entscheidend zu dem großartigen Gelingen dieses ersten Konzerts im „Kirchlein“ bei. Die Gäste forderten mit ihrem Schlussapplaus erfolgreich eine Zugabe.

Das Trio „Weatherfield“ wird voraussichtlich auch im kommenden Jahr ein Konzert im Gästehaus „Am Kirchlein“ geben.

TRIORIO

Ein Konzert von TrioRio mit den drei klassisch ausgebildeten Gitarristen Joachim Hausdorf, Arne Kühr und Knut Kramer lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Fans und Interessierte ins „Kirchlein“. Gäste und Künstler sahen dem Beginn des Konzerts erwartungsvoll entgegen.

Die drei Musiker hatten für den stimmungsvollen Auftakt des Konzerts vier Stücke der „Alten Musik“ – Rennaissance und Frühbarock – gewählt. Von Tobias Hume, einem im 16. Jahrhundert geborenen schottischen Komponisten, spielten sie die beiden Werke „The Earl of Salisbury’s Favorite“ und „The Earl of Sussex Delight“. Von Giovanni Paolo Cima, einem italiensichen Komponisten des 16. Jahrhunderts, trugen sie „La Gentile“ vor. Zu jener Zeit waren die Kompositionen sehr häufig Adligen oder deren Frauen gewidmet. Nach diesem Block folgte u.a. der im südamerikanischen Stil komponierte, sehr lebendige und rhythmische Song „Alla Cubana“, eine Rumba des deutschen Komponisten und Gitarristen Jörn Michael Borner.

Vor der Pause spielten Arne, Knut und Joachim noch drei Werke katalanischer Komponisten. So erklang von Isaac Albeniz das Stück „Capricho Catalan“ und von Enrique Granados das Stück „Danse Oriental No. II“. Beide Musikstücke waren von ihren Komponisten ursprünglich für Klavier komponiert worden. Ganz besonders möchte ich noch das Musikstück „La Vida Breve“ von Manuel de Falla hervorheben. Dieses ursprünglich als Orchesterwerk komponierte Stück hat Arne zu einem Stück für drei Gitarren umgeschrieben.

Der zweite Teil des Konzerts widmete sich verstärkt folkloristischen Musikstücken und Tangomelodien. So hörten die Gäste u.a. von den Gipsy Kings die beiden Melodien „Inspiration“ und „Moorea“, zwei rhythmische, sehr spanisch/folkloristische Flamenco-Stücke. Aus Argentinien folgten die beiden folkloristischen Milonga Camperas „Argentina“ und „Milonge del Ayer“. Ein musikalisches Meisterwerk und somit eine ganz besondere Heraus-forderung für Joachim, Arne und Knut war auch bei diesem Konzert das Musikstück „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Der begeisterte Applaus der Zuhörer wollte nicht enden!

Die Gäste waren tief beeindruckt von den Darbietungen und dem Können des Trios „TrioRio“. Jeder Musikvortrag wurde mit heftigem Applaus belohnt. Die Zuhörer wollten nichts wissen von einem Konzertende und forderten mit ihren lautstarken Rufen unnachgiebig eine Zugabe. Sehr gerne gaben die drei Musiker dieser Forderung nach. So konnten die Gäste den Song „Silueta Portena“ (Hermanos Cuccaro) hören, bei dem Arne, Joachim und Knut eine sehr beeindruckende Trommeleinlage auf ihren Gitarren boten. Mit dem Song „Brasilerinho“ von Waldir Azevedo – ein ‚Hit‘ in Brasilien – den Arne Kühr für drei Gitarren bearbeitet hatte, endete dieser ganz besondere Konzertabend.

Im März 2026 ist das nächste Konzert des Trios „TrioRio“ im „Kirchlein“ geplant.

Heike & Rex live beim Event im Kirchlein

HEIKE & REX

Viel Glitzer und zahlreiche bunte Lichteffekte unterstrichen die besondere, partyähnliche Atmosphäre im „Kirchlein“. In Anlehnung an die ZDF-Hitparade der 70er- und 80er Jahre präsentierten Heike & Rex deutsche Schlager der vergangenen Jahrzehnte. Zu ihrem umfangreichen Repertoire zählen Lieder von Marianne Rosenberg – „Er gehört zu mir“, „Marleen“ -, von Udo Jürgens – „Aber bitte mit Sahne“, „Liebe ohne Leiden“, „Griechischer Wein“, u.a. -, von Roland Kaiser – „Joana“, „Warum hast du nicht nein gesagt“ -, von Drafi Deutscher – “Marmor, Stein und Eisen bricht“ -, von Reinhard May – „Über den Wolken“ -, von Katja Ebstein – „Wunder gibt es immer wieder“ – und viele mehr. Zahlreiche Gäste sangen die Texte mit, klatschten den Takt und bewegten sich im Rhythmus.

Auf Wunsch des Publikums wurden in der Pause Tische und Stühle gerückt um eine kleine Tanzfläche zu schaffen. Mit großer Begeisterung nutzen einige Gäste diese neue Möglichkeit – die Tanzfläche war bis zum Ende des Konzerts gut besucht.

Die Stimmung steigerte sich mit jedem Lied! Applaus und Zugabe-Rufe wurden von Heike und Rex gerne gehört. Mit „Tränen lügen nicht“ von Michael Holm und „Simply the Best“ von Tina Turner – eine Ausnahme im sonst deutschsprachigen Programm, bei der Heike ihr Rock-Herz kräftig schlagen ließ – ging das Konzert zu Ende. Das Publikum war sich einig – einen Abend mit deutschen Schlagern soll es auch im nächsten Jahr wieder geben.