JÖRDIS TIELSCH

Jördis lebt für ihre ganz große Leidenschaft – die Musik. Diese bringt sie in vielen Variationen mit großer Begeisterung und auf äußerst charmante Art dem Publikum nahe.

Während ihres vierten Konzerts im „Kirchlein“ bot sie einen Mix aus eigenen Titeln, Instrumentalstücken und irischen Covers. Gleich zu Beginn des Konzerts spielte sie das irische Liebeslied „Red is The Rose“. Weitere irische Traditionals waren u.a. „Ashokan/Toss“ – ein Fiddle Instrumentalstück – und „Go lassie Go“. Bei dem schottischen Instrumentalstück „Dot the Dragon’s Eye“ begeisterte sie die Zuhörer mit ihrem Spiel auf der Geige.

Aus ihrem aktuellen Album hatte sie einige Songs für das Konzert an diesem Abend ausgewählt. So z.B. das Lied „Immer wenn ich dreh“. Dieses Lied thematisiert, wie schnell sich das Blatt manchmal wenden kann. Von ihrem aktuellen Album stammt auch das Lied „Der Ring“ . Hier gelingt es Jördis, einen kleinen Ausschnitt ihrer eigenen Familiengeschichte auf beeindruckende Weise mit den leider immer noch/immer wieder aktuellen Kriegs-schicksalen zu verbinden. Der Titel des ebenfalls neuen Songs „Niemand braucht so’n Typ wie dich“ spricht für sich.

Jördis zeigt an vielen aktuellen Themen großes Interesse und Engagement. Hierzu zählt auch die Deutsche Kinderhospitzstiftung. Mit „Alles Glück der Erde“, das sie ihrem verstorbenen Freund Marco gewidmet hat, kam sie in Kontakt mit der Kinderhospitzstiftung. Ein weiteres großes Thema ist für Jördis die Natur und deren Wertschätzung. Ihren eigenen Song „The river is me“ widmet sie deshalb dem Whanganui River in Neuseeland.

Das Publikum war restlos begeistert und tief beeindruckt. Bei Konzertende wollte der Applaus nicht enden. So ließ sich Jördis gerne um eine Zugabe bitten. Hierzu wählte sie den Klassiker „Fields of gold“ in der Version von Eva Cassidy.

Auch im Jahr 2026 soll es im „Klirchlein“ wieder ein Konzert mit Jördis Tielsch geben.

CHRISTIAN GÖMPEL

Christian Gömpel, Musiker und Gitarrenlehrer aus Niederwalgern, bevorzugt für seine Konzerte kleine Räume mit gemütlicher Atmosphäre. Er liebt es, unplugged zu spielen – ohne Mikrofon, ohne Verstärker, ohne Effekte. Das Thema seines diesjährigen Konzerts – Bob Dylan – hatte das Interesse vieler Menschen geweckt. Die Zuhörer genossen aufmerksam und interessiert Christians Darbietungen.

Er hatte für den Abend Songs aus den 60er und 70er Jahre gewählt, eine rein subjektive Auswahl, da ihn Bobs Lieder aus dieser Zeit am meisten interessieren. Er spielte sie auf seiner sechs- bzw zwölfsaitigen Westerngitarre.
Die Gäste genossen Songs wie „Tangled up in blue“, „Simple Twist“, „Like rolling stone“, „Forever young“, „Masters of war“, „Blowing in the wind“ um nur einige zu nennen.

Mit zahlreichen Informationen über Bob Dylan, die Christian größtenteils dessen Autobiografie, den Chronicles von 2004, entnommen hatte, gewann er zusätzlich die Aufmerksamkeit seines Publikums. Den ausgewählten Textstellen ordnete er jeweils einen passenden Song zu.

Die Gäste waren begeistert und beeindruckt. Ihnen gefiel dieser Mix aus spannender Information und gefühlvoller Musik. Dementsprechend anhaltend und fordernd fiel ihr Applaus aus.

Für das Jahr 2026 ist ein weiteres Konzert von Christian Gömpel im „Kirchlein“ geplant.

Heike & Rex live beim Event im Kirchlein

HEIKE & REX

Viel Glitzer und zahlreiche bunte Lichteffekte unterstrichen die besondere, partyähnliche Atmosphäre im „Kirchlein“. In Anlehnung an die ZDF-Hitparade der 70er- und 80er Jahre präsentierten Heike & Rex deutsche Schlager der vergangenen Jahrzehnte. Zu ihrem umfangreichen Repertoire zählen Lieder von Marianne Rosenberg – „Er gehört zu mir“, „Marleen“ -, von Udo Jürgens – „Aber bitte mit Sahne“, „Liebe ohne Leiden“, „Griechischer Wein“, u.a. -, von Roland Kaiser – „Joana“, „Warum hast du nicht nein gesagt“ -, von Drafi Deutscher – “Marmor, Stein und Eisen bricht“ -, von Reinhard May – „Über den Wolken“ -, von Katja Ebstein – „Wunder gibt es immer wieder“ – und viele mehr. Zahlreiche Gäste sangen die Texte mit, klatschten den Takt und bewegten sich im Rhythmus.

Auf Wunsch des Publikums wurden in der Pause Tische und Stühle gerückt um eine kleine Tanzfläche zu schaffen. Mit großer Begeisterung nutzen einige Gäste diese neue Möglichkeit – die Tanzfläche war bis zum Ende des Konzerts gut besucht.

Die Stimmung steigerte sich mit jedem Lied! Applaus und Zugabe-Rufe wurden von Heike und Rex gerne gehört. Mit „Tränen lügen nicht“ von Michael Holm und „Simply the Best“ von Tina Turner – eine Ausnahme im sonst deutschsprachigen Programm, bei der Heike ihr Rock-Herz kräftig schlagen ließ – ging das Konzert zu Ende. Das Publikum war sich einig – einen Abend mit deutschen Schlagern soll es auch im nächsten Jahr wieder geben.

Trio tonArt beim Event 2025 im "Kirchlein"

tonART

Manuela Wirth, Berthold Schäfer und Michael Faust gaben auch in diesem Jahr ein Konzert im „Kirchlein“. Der Gastraum des „Kirchleins“ war wieder voll besetzt. Wie schon bei ihren Konzerten in den beiden zurück liegenden Jahren begeisterten sie ihr Publikum nicht nur mit ihren musikalischen Darbietungen.

Manuela, Michael und Berthold blieben ihrem Motto treu und präsentierten mit großer Leidenschaft „einfach nur“ die Songs, die sie selbst begeistern. Ob Blues, Soul, Folk Pop oder Singer Songwriter – mit ihrem umfangreichen Programm boten sie ihren Gästen eine große musikalische Vielfalt. Das Trio tonArt ist auf keine Musikrichtung, auf keine Sprache und auf keinen nationalen Ursprung festgelegt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Songs wie „Sunny“ von Bobby Hebb, „Yes, Sir, that’s my Baby“ von Walter Donaldson , „Ain’t no Sunshine“ von Bill Withers, „Bei mir bist du schön“ von Sholom Sholem Secunda, „Leaving on a Jet Plane“ von John Denver, „Keiner ist wie du“ von Gregor Meyle, „Killing me softly with his Song“ von Charles Fox, „Blowin in the Wind“ von Bob Dylan und viele weitere Songs.

Michael, der einen Fender Jazz Bass spielt und den man durchaus als Soundtüffler bezeichnen kann, passt mit seinem einzigartigen Spielstil hervorragend zu Bertholds Gitarrenspiel. Gitarre und Bass – diese beiden Instrumente bilden die Basis für Manuelas Gesang. Manuelas mitreisende Soulstimme erzeugt bei ihren Zuhörern immer wieder Gänsehaut oder aber auch feuchte Augen. Für seine Basssoli erhielt Michael Standing Ovation.

Manuela Wirth, Michael Faust und Berthold Schäfer lassen sich auch von möglichen kleinen technischen Widrigkeiten nicht die Freude am Musizieren nehmen. Ihr Humor hilft ihnen, solche Situationen zu meistern. Manches Mal entstehen daraus auch spontane Improvisationen. Die drei Musiker des Trios tonArt behalten sich immer einen gewissen Freiraum vor, um auch spontan spielen zu können. Ihre Spielfreude und ihr musikalisches Können überzeugte und begeisterte das Publikum. Ihr wertschätzender, respektvoller und humorvoller Umgang miteinander trug zur äußerst angenehmen und entspannten Atmosphäre an diesem Abend bei. Mit lang-anhaltendem Applaus und nicht nachlassenden Zugabe-Rufen forderte das Publikum Zugaben. Manuela, Michael und Berthold ließen sich nicht lange bitten und erfüllten sehr gerne diesen Wunsch.

Das nächste Konzert des Trios „tonArt“ ist im April 2026 geplant.

Bepler Mayer Jazzduo live beim Event im Kirchlein

BEPLER MAYER JAZZDUO

Das Bepler Mayer Jazzduo mit den beiden Musikern Sigrun und Burkhard lockte zahlreiche Fans ins Gästehaus „Am Kirchlein“.

Für ihre Musik greift das Bepler Mayer Jazzduo auf ein großes Repertoire aus Jazzstandards, Swing, Blues, Latin und Balladen zurück. Ihre Interpretationen waren auch an diesem Abend musikalisch ebenso anspruchsvoll wie emotional. Hervorzuheben ist vor allem die musikalische Harmonie zwischen Sigrun und Burkhard. Diese Harmonie, dieses gegenseitige musikalische Verständnis zeigt sich im Zusammenspiel von Stimme und Gitarre. Beim Zuhörer entsteht der Eindruck, dass die Gitarre mit der Stimme singt, dass die Gitarre die Stimmungen, die im Gesang entstehen, unterstreicht, verstärkt, steigert.

Mit viel Swing begann das Konzert, als der Song „Comes Love“ aus dem Jahre 1939 erklang. Sigrun und Burkhard hatten für ihr Konzert Songs aus dem Zeitraum von 1930 bis 1980 ausgesucht. Das älteste Stück aus dem Jahr 1930 war der Song „On the sunny side of the street“ von Mc Hugh/Fiels. Bei diesem Stück erntete Sigrun für ihre besonders gelungene Scateinlage viel Applaus. Bei dem Song „Invitation“, ein tolles Latinstück und auch Filmmusik aus dem Film „Live of her own“ (1952), konnte Sigrun ihre ausdrucksstarke Stimme besonders gut zur Geltung bringen. Die beiden sehr gefühlvollen Ballade „Solitude“ (1934) von Duke Ellington und „Skylark“ (1941) von H. Carmichael genossen die Zuhörer ganz besonders. Sigrun und Burkhard haben für dieses Konzert drei französische Lieder neu in ihr Repertoire aufgenommen. Dies sind „C’est si bon“ (1947) von André Hornez, „Dans ma rue“ von Jaques Datin und „Nuages“ (1940) von Yves Montand.

Burkhard Mayer zeigte sich auf seiner 7-saitigen Gitarre zum einen als einfühlsamer Begleiter. Er unterstützte die Stimmung, die sich durch Sigruns ausdrucksstarke, emotionale und temperamentvolle Stimme einstellte, in dem genau zutreffenden Maß. Er beeindruckte und überzeugte das Publikum aber auch immer wieder als Solist. Ganz besonders hervorzuheben sind dabei seine Solovorträge bei den Songs „Peace“ (1959) von H. Silver, „All or nothing at all“ (1939) von A. Altmann und „Whisper not“ (1956) von B. Golson.

Die Zuhörer waren von dem musikalischen Können des Bepler Mayer Jazzduos begeistert und sparten nicht mit Applaus. Sigrun und Burkhard ließen sich gerne um eine Zugabe bitten und so erklangen zum Abschluss des Konzerts mit dem Song „Throw it away“ (1980) von A. Lincoln der letzte und auch jüngste Song des Abends.

Die Musiker des Duos O.&.M. beim Event im Kirchlein

DUO O.&.M.

Zum zweiten Konzert des Duos O.&.M. im Gästehaus „Am Kirchlein“ waren ca 20 Gäste gekommen. Sie blickten neugierig und sehr erwartungsvoll dem Konzert der beiden Musiker aus dem Main-Kinzig-Kreis entgegen, hatten diese doch angekündigt, mit ihren Darbietungen „erfrischend anders“ zu sein.

Und die Musiker hielten dieses Versprechen! Mathias (Gitarre, Gesang) – ehemaliger Gitarrenlehrer von Michael Diehl – und Olaf (Gesang, Percussion, Melodica) – Frontman des Duos – boten ein vielfältiges und kurzweiliges Programm. Grooving-swingende Titel, fetzig-rockige Songs und soulige Arrangements begeisterten die Zuhörer. Nicht nur ihr Können auf dem jeweiligen Instrument, ihre Eigeninterpretationen bekannter Stücke und ihr gesamter musikalischer Vortrag, sondern auch die Texte aus ihrer eigenen Feder ließen die Gäste aufhorchen.

Olaf führte sehr unterhaltsam durch das Programm. In seiner Moderation schwang neben allen Informationen immer wieder eine Prise Humor mit. Dieser und auch gelegentliche Sticheleien zwischen den Musikern trugen zur guten Stimmung bei. Eingangs wies Olaf darauf hin, das sich viele ihrer Songs auf den ersten Blick dem Thema „Frauen“ widmen, auf den zweiten Blick aber auch viel zum Thema „Männer“ aussagen. So begann das Konzert mit dem eigenen Song „Gedankenleser“. Der Song thematisiert das Unverständnis eines Mannes über das Verhalten einer Frau – so gerne würde er ihre Gedanken lesen können. In dem Song „Queen“ beschreiben sie die komplette Abhängigkeit eines Partners in einer Beziehung. Dieses Stück stellt sowohl an Mathias auf der Gitarre wie auch an Olaf am Schlagzeug eine besondere Herausforderung dar. Eine Premiere an diesem Abend erfuhren die beiden eigenen Songs „Hammer“ und „Porsche“. Der erste Song beschreibt den Zustand des Verliebtsein – alles ist plötzlich hammermäßig anders. In dem zweiten Song „Porsche“ – ein Blues – wird der Versuch eines einfachen Mannes beschrieben, die Dame seiner Begierde mit Versprechen zu erobern.

Das Duo O.&.M. widmet sich auch noch weiteren Themen. In dem eigenen Song „ Insomnia Blues“ beschreiben sie, eine wegen großer Sorgen ruhe- und schlaflose Nacht. Auch die sehr stimmungsvolle Ballade „Black Orpheus“ von Bossa Nova und die beiden Lieder „Junggesellenabschied“ und „Nussschüsselblues“ des Duos „Die Feisten“ trugen die beiden Künstler überzeugend vor und begeisterten so ein weiteres Mal ihr Publikum. In dem Song „Fake News“ beschäftigen sich Olaf und Mathias mit dem sehr aktuellen Phänomen der Querdenker, Verschwörungstheoretiker, u.a.

Ein weiteres Highlight des Abends war Mathias’ Gitarrensolo. Sein besonderer Spielstil ist nicht alltäglich. Er spielt orchestral auf der E-Gitarre und übernimmt im Duo ständig auch die Funktion des Bassisten. Außerdem ist er für die Akkorde zuständig und manches Mal auch noch für die Melodie. Mathias’ individueller Spielstil ist beeinflusst von Justin Townes Earle, John Mayer, Tommy Emmanuel und Tuck Endress.

Dies sind nur einige Beispiele ihres umfangreichen, abwechslungsreichen und erfrischend anderen Programms. Das Duo O.&.M. wird voraussichtlich am zweiten Novemberwochenende 2025 im „Kirchlein“ wieder für unterhaltsame Stunden sorgen.

Musiker Amos & Rocks beim Event im "Kirchlein"

AMOS & ROCKS MIT PETER SPLITT

Die zweite gemeinsame Lesung-Konzert-Tour des Autors Peter Splitt, aufgewachsen im bergischen Land, und des Akustik-Duos „Amos & Rocks“ startete in diesem Jahr im „Kirchlein“. Noel Rocks, gebürtig aus Belfast, und Eric Cloughley, gebürtig aus Edinburgh, boten in ihrem musikalischen Programm zeitgenössische schottische und irische Musik. Eric Cloughley war für den langjährigen, aber leider kurzfristig erkrankten Duopartner Adam Amos eingesprungen.

Beide Halbzeiten des Programms begannen mit einem Leseblock des Autors Peter Splitt. Er las aus seinem aktuellen Kriminalroman „Eifel-Date“. In diesem wie auch in seinen anderen Romanen – „Eifel-Pakt“, „Mordinstinkt“, „Eifel-Falle“ – zeichnet er seine Figuren oft als Charaktere mit liebenswert-schrägen Wesensmerkmalen, allen voran seine Kommissar-Figur Kurt Laubach.

Im Anschluss an die Lesung folgte jeweils der musikalische Teil. Noel und Eric präsentierten neben eingängigen Eigenkompositionen ausschließlich traditionelle Songs aus Schottland und Irland. Noel, einer der besten 5-string-Banjospieler des irisch-schottischen Raums, spielt als weiteres Instrument auch Gitarre. Eric Cloughley wurde bekannt als Gitarrist der legendären schottischen Folk-Rock-Band „Runrig“. Ihr erster Part begann mit dem schwungvollen Arbeiterlied „Hello Stranger“, gefolgt von dem Traditional „Down By The Salley Gardens“. Das von Noel verfasste Stück „Belfast Song“ beschreibt die schwierige Situation in Nordirland bis zur Jahrtausendwende. Ebenfalls aus Noels Feder stammt das Antikriegslied „Fields Of Georgia“, das die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs im 19. Jahrhundert zum Thema hat. Die Eigenkomposition „If I Find A Way“ des leider erkrankten Duo-Partners Adam Amos fand ebenfalls großen Zuspruch bei den Gästen. Im gesamten musikalischen Programm wechselten sich Eigenkompositionen und traditionelle Songs wie u.a.“Bonny Light Horseman“ und „Home by Bearna“ gut aufeinander abgestimmt ab.

Jens Schneider, Mitorganisator dieses Konzerts und seit den 80er Jahren Freund der beiden Musiker Adam Amos und Noel Rocks, begleitete einige Lieder mit seinem filigranen Mandola-Spiel.

Nach langanhaltendem Applaus und fordernden Zugabe-Rufen spielten Noel und Eric noch sehr gerne zwei weitere Stücke, darunter der Song „Loaded With Bad News“ von Adam Amos und Noel Rocks.

Ulli Nass mit Gitarre und Mikro beim Event im Kirchlein

ULLI NASS

Die Musik und die Musiker der 60er und 70er Jahre haben Ulli Nass‘ Musikverständnis und seinen musikalischen Werdegang geprägt. Einen ganz besonderen Einfluss auf seine musikalische Entwicklung hatten die Beatles, die ihn von Beginn an begleitet haben. Diese Verbundenheit zeigte sich auch in der Auswahl der Songs, die er für diesen Abend getroffen hat. So erklangen u.a. die Songs „Norwegian Wood“, „Here comes the Sun“, „Things we said today“, „I’ve just seen a Face“, „Come Together“ – um nur eine Auswahl zu nennen. Außerdem spielte er aber auch Songs anderer bekannter Interpreten dieser Zeit. Dazu zählten z.B. von Cliff Richard „Lucky Lips“, von M. Wilson der Titel „Till there was you“, „Heute hier, morgen dort“ von Hannes Wader, „You got a friend“ von James Tayler, und „Tambourine Man“ von Bob Dylan.

Auch Lieder aus seiner eigenen Feder begeisterten die Gäste, so z.B. die beiden Lieder „Uh Mädchen“ und „Für immer und ewig“. Ulli, der während des Konzerts auch die Moderation übernahm, gab seinen Gästen zahlreiche Informationen zu den Songs, ihrer Entstehung, ihrer inhaltlichen Bedeutung und manchem mehr.

Es war ein unterhaltsamer Abend mit einem abwechslungsreichen Programm. Sein Publikum war begeistert und dankte Ulli Nass mit anhaltendem Applaus. Gerne gab Ulli eine großzügige Zugabe.

Rodeo Drive Band beim Event im Kirchlein 2024

RODEO DRIVE BAND

Ulrikes, Andreas’, Berts und Olivers musikalische Herzen schlagen für die amerikanische Country Musik. Mit großer Leidenschaft und ehrlicher Begeisterung spielen sie bekannte und unbekannte Songs. In ihrem Repertoire finden sich sowohl Songs der Klassik-Country-Interpreten wie auch Songs einiger New-Country-Stars.

Andreas, der Bandleader, spielt Gitarre und singt die meisten Songs. Er übernahm während des Konzerts auch die Moderation. Besonders wichtig ist es ihm dabei, zahlreiche Informationen zu den Textinhalten der englisch-sprachigen Songs zu geben. Das Publikum zeigte sich darüber sehr erfreut. Ulrike spielt die beiden Instrumente Bass und Autoharp. Letzteres ist eine Kastenzither mit maximal 36 Saiten, die nicht nur liegend, sondern auch aufrecht stehend oder umgehängt gespielt werden kann. Sie wird in den USA seit dem späten 19. Jahrhundert von den Musikern der Bluegrass -, Folk – und Country-Musik gespielt. Ganz besonders bemerkenswert ist, dass Ulrike gleichzeitig singt und eines der beiden Instrumente spielt. Neben der ersten Stimme bei einigen Liedern singt sie zusammen mit Andreas auch mehrfach die zweite Stimme. Bert spielt neben der Gitarre noch die Lapsteel-Gitarre, eine Gitarre mit einem Metall-Bottleneck, die auf den Knien liegend gespielt wird. Auch das Spiel auf dem Banjo, einem Zupfinstrument mit vier bis acht Saiten, beherrscht er – ebenso wie den Bass. Auch er übernimmt bei einigen Songs die zweite Stimme. Oliver schließlich ist der Schlagzeuger der Band. Da er auch elektrisch spielen kann, konnte die Lautstärke der Songs gut an die vergleichsweise kleinen Räumlichkeiten des „Kirchleins“ angepasst werden.

Das Konzert begann mit dem Song „Gone Country“ von Alan Jackson. Bei diesem und dem folgenden Song „No No Never“ von Texas Lightning spielte Bert die Lapsteel-Gitarre. Auch bei den Songs „Teach your Children“ von CSNY und „On the road again“ von Willi Nelson kam dieses besondere Musikinstrument zum Einsatz. Es folgten Songs wie „Mr Lovely“ von Midland, eines der von Andreas gesungenen Lieder. Eines von Ulrikes Lieblingsliedern – „This is the Life“ von Amy McDonald – wurde natürlich auch von ihr gesungen. Das Banjo spielte Bert u.a. bei den Songs „City of New Orleans“ von Arlo Guthrie und „Jolene“ von Dolly Parton. Den Klang der Autoharp konnten die Zuhörer bei den beiden Songs „Honky Tonk Angels“ von Kitty Wells und „Wildflowers“ von Dolly Parton kennenlernen und genießen. Bert übernahm bei diesen beiden Stücken den Bass, während Ulrike die Autoharp spielte und zur gleichen Zeit sang. Das Publikum war tief beeindruckt und applaudierte mit großer Begeisterung.

Dies sind nur einige der Songs, mit denen die vier Musiker der Rodeo Drive Band ihren zahlreichen Gästen einen Eindruck von der Welt der amerikanischen Country Musik ermöglichten. Mit dem Zeitpunkt des irgendwann angekündigten Konzertendes waren die Gäste dann aber so gar nicht einverstanden. Ihr Applaus wollte nicht enden und die Rufe nach einer Zugabe wurden immer lauter. So spielten Andreas, Ulrike, Bert und Oliver noch drei weitere Songs – „Country Roads“, „Sweet Home Alabama“ und „Highway 40 Blues“. Ganz kurz entschlossen, spontan, als Krönung des Abends, sang Ulrike von Janis Joplin den Song „Mercedes Benz“ – solo! Damit löste sie nochmals wahre Begeisterungsstürme aus.

Alle Anwesenden waren sich einig – das kann nicht das letzte Konzert der Rodeo Drive Band im „Kirchlein“ gewesen sein.

Peter Volland am Mikro beim Event im Kirchlein

PETER VOLLAND

Auch für sein zweites Konzert im „Kirchlein“ hatte Peter Volland ein Programm aus mitreißenden Rockklassikern und berührenden Eigenkompositionen zusammengestellt. Das Konzert begann mit dem 1967 veröffentlichten Song und Nummer-Eins-Hit „The Letter“ von der amerikanischen Rockband „The Box Tops“. Nach dem Hit „Bad Moon Rising“ von CCR folgte Peters erste Eigenkomposition dieses Abends – „Voice of night“. Sein Programm bot viel Abwechslung. Bekannte Rocksongs der 60iger bis 80iger Jahre wechselten mit seinen Eigenkompositionen ab. In diesen thematisiert er aktuelle Fragen, eigene Erfahrungen, Begegnungen, aktuelle gesellschaftliche Themen u.a. auf seine ganz besondere Art. Mit seiner informativen Moderation sprach er die Zuhörer immer wieder direkt an. Er forderte sie auch zum Mitsingen oder Mitklatschen auf. Sein Publikum folgte diesen Ermunterungen z.B. bei den Songs „Get back“ von den Beatles, „Lady in black“ von Uriah Heep, „Migty Quinn“ von Bob Dylan, „All right now“ von Free und „Proud Mary“ von CCR mit viel Begeisterung. Weitere Klassiker waren z.B. „Heart of gold“ von Neil Young, „House of the Rising sun“ von The Animals, „Children of the revolution“ von T-Rex u.a.

Bei dem Stück „All right now“ überraschte Peter Volland seine Gäste mit einem fulminanten Drum-Solo auf seiner verstärkten Akustikgitarre – der Applaus wollte nicht enden!

Mit seinen eigenen Kompositionen, die meistens einen aktuellen Bezug haben, hat sich Peter ebenfalls einen Namen gemacht. Ein Beispiel hierfür ist u.a. das Lied „Stormwind“ – Titelsong seines neuen, gleichnamigen Albums – in dem er das Leben mit dem Wetter vergleicht: Schwierige Momente, die manchmal wie Stürme über uns hereinbrechen, können wir nicht von uns fern halten. Stürme ziehen aber auch wieder weiter. In seinem Song „Feel so good“ besingt er die Energie, die er während eines Konzerts spürt. Die Zuhörer nehmen die Energie der Worte und Akkorde auf, gehen mit der Musik mit und geben so Energie an den Musiker weiter. Die Sehnsucht der Menschen nach dauerhafter Freude und erlösendem Frieden für die ganze Welt vertonte Peter Volland in seinem Song „Who brings joy“.

Das Publikum war begeistert und spendete während des Abends immer wieder kraftvollen Applaus. Am Ende des Programms wollte der Applaus der Gäste nicht enden.Sie forderten unnachgiebig eine Zugabe. Gerne gewährte sie Peter und spielte seine Eigenkomposition „Face of Peace“ – ebenfalls von seinem Album „Stormwind“. Dies ist ein Lied der Hoffnung und des Mutmachens. Es beschreibt die Hoffnung auf Licht am Ende des Tunnels und ermutigt dazu, sich nicht zu verschließen bzw zurück zu ziehen, sondern sich dem Licht hinzuwenden. Mit der Eigeninterpretation des Rockklassikers „Child in time“ stellte Peter Volland ein weiteres Mal seine Stimmgewalt unter Beweis. Tiefst beeindruckt und im ersten Moment sprachlos spendeten die Gästen tosenden Applaus.

Peter Volland wird nicht zum letzten Mal ein Konzert im „Kirchlein“ gegeben haben.