OLDSCOOL GANG

Sehr schnell hatte sich unter Freunden, Nachbarn und Kollegen die Nachricht von dem geplanten ersten Auftritt im „Kirchlein“ herumgsprochen. Bereits Wochen vor dem Termin war das Konzert ausverkauft und es musste eine Warteliste eingerichtet werden.

An diesem Abend herrschte eine ganz besondere, noch nie dagewesene Atmosphäre und Stimmung im Gastraum des „Kirchleins“. Fast jeder kannte jeden, Hereinkommende wurden freudig begrüßt, Gäste und Musiker kamen sofort ins Gespräch. Überall war eine erwartungsvolle Vorfreude und Aufregung zu spüren.

Mit ihrer akustischen CrossOver-Musik bekannter und gefühlvoller Songs aus 60 Jahren Rock- und Folk-Geschichte haben die vier Musiker den Geschmack ihres Publikums voll und ganz getroffen. Gleich zu Beginn gab es für „Teach your Children“ von Crosby, Stills And Nash großen Applaus. Es folgten zahlreiche Songs aus Rock und Folk. So z.B. „Have You Ever Seen The Rain“ von Creedence Clearwater Rivival, „No Other Baby“ von Paul McCartney, „Nowhere Man“ von The Beatles, „Tequila Sunrise“ von den Eagles, „Irgendwann bleib I dann dort“ von STS, „Do Kanns Zaubere“ von BAP, „Weit, weit, weg“ von Hubert von Goisern und viele weitere Songs.

Heinrich Mohn am Bass beeindruckte mit den für die CCR-Songs typischen Bassläufen und einigen individuellen Improvisationen wie z.B. bei dem Lied „Hotel California“. Martin Petry wechselte zwischen seiner 6- und 12-saitigen
Gitarre und sang häufig die erste Stimme – ganz selbstverständlich wahlweise auch auf bayrisch oder kölsch. Naila Buschmann brachte ihr musikalisches Können vielfältig in das Konzert ein. Als Sängerin begeisterte sie bei dem Song „Make you feel my love“ während ihres ausdrucksstarken Solovortrags mit ihrer klaren, hellen Stimme. Als Geigerin wirkte sie u.a. in dem Song „Shallow“ mit und spielte in dem Song „Tequila Sunrise“ ein beeindruckendes Geigensolo. Außerdem übernahm sie mit kleineren Percussion-Instrumenten immer wieder die Begleitung. Peter Lemp zeigte sein Können als Gitarrist und Sänger. Er beeindruckte u.a. bei „Do kannst zaubre“ mit dem typischen Gitarren-Riff. Seine eher tiefere Stimme brachte er besonders ausdrucksstark mit einem Sologesang bei „Faith“ von George Michael und bei “Folsom Prison Blues“ von Johnny Cash zur Geltung. Überhaupt ergänzten sich seine und Martins Stimmen sehr gut. Die Zuhörer konnten sich davon bei dem a-capella Beginn des Songs „Nowhere Man“ ganz schnell überzeugen.

Während des Konzerts, das von Martin überaus informativ und unterhaltsam moderiert wurde, entwickelte sich immer wieder ein reger Austausch zwischen Musikern und Gästen. Großer Applaus zeigte die Begeisterung des Publikums. Das angekündigte Programmende akzeptierten die Zuhörer nicht. Mit einem nicht enden wollenden Applaus forderten sie eine Zugabe. Sehr gerne gingen die Musiker darauf ein und spielten zum Abschluss dieses besonderen Abends die beiden Songs „Knockin On Heavens Door“ von Bob Dylan und „Hymn“ von Barclay James Harvest.

Event TriRio live

TRIORIO

Ein Konzert von TrioRio mit den drei klassisch ausgebildeten Gitarristen Joachim Hausdorf, Arne Kühr und Knut Kramer lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Fans und Interessierte ins „Kirchlein“. Gäste und Künstler sahen dem Beginn des Konzerts erwartungsvoll entgegen.

Die drei Musiker hatten für den stimmungsvollen Auftakt des Konzerts den im südamerikanischen Stil kompo-nierten, sehr lebendigen und rhythmischen Song „Alla Cubana“ gewählt, eine Rumba des deutschen Komponisten und Gitarristen Jörn Michael Borner. Es folgten drei Stücke aus der Rennaissance. Von Tobias Hume, einem im 16. Jahrhundert geborenen schottischen Komponisten, spielten sie die beiden Werke „The Earl of Salisbury’s Favorite“ und „The Earl of Sussex Delight“. Hier handelt es sich um Liebeslieder, die in der damaligen Zeit als Auftragswerke für Adelige komponiert wurden. Das Stück „Kemp’s Jig“, ein bekanntes englisches Tanzstück aus dem späten 16. Jahrhundert, war dem Schauspieler und Tänzer William Kempe gewidmet, einem Zeitgenossen Shakespeares.

Vor der Pause spielten Arne, Knut und Joachim noch zwei Werke katalanischer Komponisten. So erklang von Isaac Albeniz das Stück „Capricho Catalan“ und von Enrique Granados das Stück „Danse Oriental No. II“. Beide Musikstücke waren von ihren Komponisten ursprünglich für Klavier komponiert worden. Arne hat sie zu einem Stück für drei Gitarren umgeschrieben.

Der zweite Teil des Konzerts widmete sich verstärkt folkloristischen Musikstücken und Tangomelodien. So hörten die Gäste u.a. von den Gipsy Kings die beiden Melodien „Inspiration“ und „Moorea“, zwei rhythmische, sehr spanisch/folkloristische Flamenco-Stücke. Ein musikalisches Meisterwerk und somit eine ganz besondere Heraus-forderung für Joachim, Arne und Knut war auch bei diesem Konzert das Musikstück „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Der begeisterte Applaus der Zuhörer wollte nicht enden!

Die Gäste waren tief beeindruckt von den Darbietungen und dem Können des Trios „TrioRio“. Jeder Musikvortrag wurde mit heftigem Applaus belohnt. Die Zuhörer wollten nichts wissen von einem Konzertende und forderten mit ihren lautstarken Rufen unnachgiebig eine Zugabe. Sehr gerne gaben die drei Musiker dieser Forderung nach. Die Gäste konnten sich u.a. über den Song „Silueta Portena“ (Hermanos Cuccaro) freuen, bei dem Arne, Joachim und Knut eine sehr beeindruckende Trommeleinlage auf ihren Gitarren boten.

Event My Campfire Songbook - Porträt Musiker

MY CAMPFIRE SONGBOOK

Der Gastraum des „Kirchleins“ war bis auf den letzten Stuhl besetzt. Zahlreiche neue Gäste waren der Konzertankündigung in der Gießener Allgemeinen gefolgt und freuten sich auf das Duo „My Campfire Songbook“.

Das Konzert begann mit dem Song „I see fire“, der von Ed Sheeran (2013) für den Film ‚Der Hobbit‘ geschrieben worden ist. Das melancholische, tiefgründige Stück „If you could read my mind“ von Gordon Lightfoot (1971) folgte ebenso wie das Traditional „Jack-A-Roe“ (1830) in der Version von Joan Baez (1963) – der von Mirjam sehr geschätzten Musikerin.

Anschließend folgten Songs aus dem Bereich Bluegrass und Country. Zu hören waren u.a. der sehr rhythmische Song „If I hadn’t been for Love“ von The Steeldrivers (2013), „Further on up the road“ von Bruce Springsteen (2002), gespielt in der Version von Johnny Cash. Bei dem Stück „Can’t let go“ von Lucinda Williams (1998) spielte Arne seine Slide Gitarre. Zu seiner E-Gitarre griff er u.a. bei dem Song „Wagon Wheel“ von Bob Dylan (1973).

Nach der Pause eröffnete Arne das zweite Set mit seinem 2022 komponierten Gitarrensolo „Sunshine in Winter“.
Es folgten zahlreiche weitere Songs, bei denen Arne und Mirjam mit ihrem Können das Publikum begeisterten. Mirjam, die mit viel Humor und interessanten Informationen unterhaltsam durch das Programm führte, überzeugte außer mit ihrer vielseitigen Stimme ganz besonders auch mit ihrer Körpersprache, durch die sie eine besondere Ausdrucksstärke offenbarte. Zahlreiche Songs waren den Gästen so vertraut, dass sie begeistert mitsangen. So auch bei dem Lied „Look what they done to my song“ von Melanie (1972).

Es war ein sehr stimmungsvoller, begeisternder Abend. Schnell und unkompliziert war eine vertraute Atmosphäre und ein reger Austausch zwischen Musikern und Gästen entstanden. Die Ankündigung des Konzertendes gefiel den Gästen überhaupt nicht – sie riefen fordernd nach einer Zugabe. Mit „Hey hey, my my“ von  Neil Young (1979), „You’ve got a friend“ von James Taylor (1971) und dem Song „Stand by me“ – den das Publikum gemeinsam mit den Musikern sang – fand das Konzert schließlich seinen Abschluss.

Event Bluesdoctor 2026

BLUESDOCTOR

Wegen kurzfristiger Erkrankung des Schlagzeugers Manfred Jung entschlossen sich Christoph Handrack (Gesang, Piano, Orgel), Thomas Geis (Gitarre) und Hartmut Dietrich (Gesang, Mundharmonika) nach intensiver Probe zu einem Auftritt als Trio. Diese Premiere haben die drei Musiker mit Bravour bestanden.

Das Programm der Musiker von „Bluesdoctor“ bestand in etwa je zur Hälfte aus Eigenkompositionen und aus Coversongs. Die eigenen Stücke der Band können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden. So unterscheiden sie Songs, die in der Tradition des elektrischen Blues stehen – z.B. „Fool no more“ und „Sugar Daddy Blues“ – von denen, die andere Musikstile aufgreifen. Hierzu zählen u.a. ihre Stücke „Come home to You“, ein Ska (eine Musikrichtung aus Jamaika) und „Rosie goes out tonight“, das sich am Tex-Mex-Stil orientiert. Weitere Eigen-kompositionen an diesem Abend waren „Waltz for mama“, „On my way“ und „Meet again“, um noch einige zu nennen. Die Verfasser der Eigenkompositionen sind Christoph Handrack und Thomas Geis. Die finalen Arrangements der Stücke entwickeln sich dann immer bei den gemeinsamen Proben während des Zusammenspiels der Band.
Entsprechend der Besetzung hat die Band „Bluesdoctor“ etliche Blues-Standards im Programm, bei denen die Blues Harp (Mundharmonika) eine wichtige Rolle spielt. Diese Songs präsentierten die Musiker jeweils in ihrer eigenen Interpretation. Die Gäste freuten sich über z.B. „Before you accuse me“ (Ellas McDaniel), „Blues for Del“ (Kenny Burrell) und „Bluebird“ (Mark Knopfler). Auch der Song „Route 66“ (Bobby Troup) – einem der meist gecoverten Stücke überhaupt – zählte zum Repertoire des Abends.

Christoph Handrack moderierte das Konzert und gab zahlreiche Informationen. Das Piano spielte er mit viel Power und übernahm darauf oft auch den Bass. Seine kraftvolle, markante Stimme füllte den Raum. Hartmut Dietrich verstärkte ihn immer wieder gesanglich und bot auf seinen unterschiedlichen Mundharmonikas außerdem auch ausdrucksstarke Soli. Thomas Geis’ klares Gitarrenspiel zeugte von viel Erfahrung und Gefühl für das Instrument. Das Publikum war beeindruckt von den Darbietungen der drei Musiker. Die Zuhörer genossen die Musik der kurzfristig gebildeten 3er-Formation und waren hocherfreut darüber, dass das Konzert nicht abgesagt worden war. Sein begeisterter Applaus sprach Bände. Sehr gerne gaben die Musiker zum Abschluss des Abends mit ihrer Eigenkomposition „I’m sitting here waiting” die geforderte Zugabe.

Musiker Simply4friends

SIMPLY4FRIENDS

In diesem Jahr gaben die vier Musiker der Band „Simply4friends“ im „Kirchlein“ ein Abendkonzert. Das Interesse der Menschen war sehr groß. Sie alle wollten den Darbietungen des beliebten Cover-Quartetts „Simply4friends“ mit Songs aus den 60-igern bis heute beiwohnen.

Zum ersten Mal hatten die Musiker einen kleinen Themenblock in ihr Programm integriert. Mit passendem Outfit starteten sie nach der Pause mit Songs aus dem Bereich „Country Musik“. Zu den ausgewählten Songs zählten u.a. „No no never“ von Texas Lightning, „Texas Hold ’em“ von der Künstlerin Beyoncé, „Austin“ von Dasha und „Need you now“ von Lady Antebellum. Sabine eröffnete den Themenblock mit informativen Erläuterungen zur Entstehung dieser Musikrichtung.

Die Band „Simply4friends“ bot ihrem Publikum außer den genannten Countrysongs eine große Auswahl englisch- und deutschsprachiger Lieder der letzten 60 Jahre. Das Konzert begann mit dem Lied „Auf das was da noch kommt“. Im ersten Block folgten dann englischsprachige Songs wie „Afterglow“, „First day of my life“, „Forbidden Road“, „You´ve got a friend“ um nur einige zu nennen. Im zweiten Block, nach den Countrysongs , freuten sich die Gäste über bekannte deutsche Hits. Dazu zählten Lieder wie z.B. „Hundert Leben“, „Was soll das“ und „ Junge“.
Die Moderation übernahmen Christiane, Sabine, Wolfgang und Guido abwechselnd. Zwischen den musikalischen Darbietungen unterhielten sie ihre Gäste mit Informationen zu den Liedern und Interpreten.

Die Gäste dankten „Simply4friends“ mit langanhaltendem Applaus und Zugabe-Rufen. Mit viel Freude erfüllten die Musiker mit den Klassikern „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, „Hey Jude“ von den Beatles und „Westerland“ von Die Ärzte diesen Wunsch.

Es war ein stimmungsvoller, abwechslungsreicher Samstagabend, den die vier Musiker ihrem Publikum bescherten. Auch für das kommende Jahr werden wir wieder ein Konzert mit dem Quartett „Simply4friends“ planen.

Celtic Tree beim Event im Kirchlein

CELTIC TREE

Siobhan und John, die seit vielen Jahren in der Formation Celtic Tree zusammen auf der Bühne stehen, erwiesen sich erneut als echte Publikumsmagneten. Der Gastraum des „Kirchleins“ war bis auf den letzten Platz ausverkauft und die Warteliste war beachtlich.

John Morell (Gitarre und Gesang) aus Schottland und Siobhan Prendergast (Gesang, Tin Whistle und Shaker) aus Connemara präsentierten Irish und Scottish Folk und Folkrock vom Feinsten. Das beiden Musiker spielten klassische irische und schottische Hits wie z.B. „Loch Lomond“, „Molly Malone“, „Star of the County Down“, „Leaving of Liverpool“, „Go Lassie go“, „Night Visit“ – um nur eine Auswahl zu nennen. Siobhan und John hatten auch einige neue Songs im Programm. Dazu zählte das schottische Traditional „Charly is my Darlin“.

Die beiden Musiker begeisterten ihr Publikum nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihren unterhaltsamen, informativen, oft auch spontan-witzigen Beiträgen. Die Gäste und die Musiker hatten an diesem Abend viel Spaß vor und auf der Bühne. Die Zuhörer sangen bei den meisten Liedern mit. Als Gedankenstütze für den Text hatte Siobhan ihre altbewährten Plakate eingesetzt. Als sie dann auf die Melodie des ca 200 Jahre alten Volksliedes „Wild Rover“ den Text der deutschen Version „An der Nordseeküste“ sang, tobte der Saal. John seinerseits begeisterte die Gäste u.a. mit seiner Nachahmung von Donald Trump.

Während des Konzert sparten die Zuhörer nicht mit Beifall. Auch begeisterte Zwischen- und Zurufe waren immer wieder zu hören. Am Ende des Programms ließen die Fans nicht locker und forderten mit ihrem lautstarken Applaus eine Zugabe. Siobhan und John von Celtic Tree ließen sich gerne erweichen und erfüllten diesen Wunsch.

Mit ihrer Musik, ihrem Können, ihrem Temperament und ihrer Spontanität ließen Siobhan und John für ein paar Stunden die Alltagssorgen kleiner werden.

Am Freitag, 12.Februar 2027 ist ein weiteres Konzert des Duos „Celtic Tree“ im „Kirchlein“ geplant.

Michael Diehl live beim Event im "Kirchlein"

FINGERSTYLE-GUITAR MICHAEL DIEHL

Michael Diehl – Fingerstyle-Gitarrist – ist ein gefragter und sehr beliebter Musiker. Mit seiner ganz besonderen Art, seiner großen Spielfreude und Motivation begeistert er seine Zuhörer.

Er überzeugte sowohl mit seiner Musik und seiner Spieltechnik als auch mit seiner Moderation. Bei seinen Überleitungen zwischen den Songs gab er viele Informationen an sein Publikum. Michael sprach über allgemeine Grundlagen des Gitarrenspielens ebenso wie über die Besonderheiten seiner Spieltechnik – dem Fingerstyle. Sein Publikum hörte stets aufmerksam zu und schaute ihm dieses Mal auch besonders genau auf die Finger.

Während seines Konzerts präsentierte Michael Diehl ausschließlich Eigenkompositionen, in denen er neben gesellschaftlichen und politischen Ereignissen auch Begegnungen mit Menschen thematisiert. Der musikalische Vortrag dieser Kompositionen ist feinsinnig, melodisch elegant, technisch versiert.

Michael spielte Songs unterschiedlicher Art. Einige waren sehr emotional, z.B. die Ballade „That takes my Breath away“, in der er seine Liebe zu seiner Frau Florezelle thematisiert. Andere Songs waren sehr groovig, so z.B. „Grooving for Breakfast“ und der „Fingersalat Blues“. Auch sehr stimmungsvolle Lieder wie „We`ll Meet again“ und „Remember the Past“ hatte er für sein Konzert und sein Publikum ausgewählt. Sein Publikum war begeistert und dankte Michael Diehl mit langanhaltendem Applaus und der Forderung nach einer Zugabe. Gerne spielte er seine Interpretation des Songs „Bohemian Rhapsody“ – ein Highlight des Abends.

Zu seiner ganz besonders großen Freude konnte Michael den Besuchern des Konzerts seine neue Gitarre vorstellen – eine australische Maton Gitarre, die aus Tasmanischer Myrte, Sitka Fichte und einem Mahagoni Hals besteht. Mit großer Begeisterung spielte Micha diese Gitarre und ließ seine Gäste teilhaben an seiner eigenen Faszination.

Voraussichtlich Anfang November 2026 wird Michael Diehl ein weiteres Konzert im „Kirchlein“ geben.

BLOSSOM BE

Simone und Mathias Rau stehen seit zehn Jahren als Duo „Blossom Be“ gemeinsam auf der Bühne. Sie präsen-tierten an diesem Abend ein Repertoire bekannter und weniger bekannter Stücke aus Rock, Pop und Jazz, die sie liebevoll, neu arrangiert und mit ganz persönlicher Note interpretierten. Die Auswahl der Songs traf offensichtlich mitten ins Herz der Zuhörer. Ob „Fragile“ von Sting, „Fix you“ von Coldplay, „You´ve got a friend“ oder „Live ist for living“ – im Zentrum des Programms standen sorgfältig ausgewählte „Herzenslieder“ die für die Musiker bedeutsam und berührende sind. Das Publikum genoss das abwechslungsreiche Programm und die Art und Weise des Vortrags sehr. Simones warme und klare Stimme begleitet von Mathias’ Gitarrenspiel begeisterte die Zuhörer. Auch Simones und Mathias’ häufig zweistimmiger Gesang beeindruckte die Gäste immer wieder.

Simone führte gekonnt und mit Leichtigkeit, Offenheit, Humor sowie viel Charme durch das Programm. Ihre dem Publikum zugewandte Art, die herzliche Kommunikation der beiden Musiker auch untereinander ließ eine große Nähe zum Publikum entstehen und trug zur gemütlichen, herzlichen Atmosphäre im Gästehaus bei.

Die Gäste würdigten die Darbietungen mit langanhaltendem Applaus. Sehr gerne gaben Simone und Mathias die geforderte Zugabe.

Die Künstler live beim Event 2Injoy

2INJOY

Auch in diesem Jahr hatten wieder zahlreiche Gäste den Weg ins „Kirchlein“ gefunden, um das Konzert des Duos „2inJoy“ zu besuchen. Nach einigen genussvollen Stunden – es wurden auch kleine, saisonale Gerichte angeboten – waren sich alle Anwesenden einig: Der Weg hat sich gelohnt! Das Duo „2inJoy“ mit Florezelle Amend und Michael Diehl hat seine Gäste mit einem grandiosen Konzert hoch erfreut. Beide faszinierten mit ihrem Können, ihrer Kreativität, ihrer Ausdrucksstärke und ihrer Nähe zum Duo-Partner ebenso wie zum Publikum. Florezelle begeisterte ganz besonders mit ihrer souligen Stimme, die mal flüsternd, dann lautstark, mal hell, dann tief, mal zart, dann machtvoll den Raum erfüllte. Michael faszinierte die Gäste mit seinem Gitarrenspiel und seinem Können auch als Fingerstylist.

Die Zuhörer ließen sich von Anfang an auf die Musik ein. Sie widmeten ihre volle Aufmerksamkeit den Darbietungen des Duos „2inJoy“. Viele Male hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Michael und Florezelle hatten wieder ein anspruchsvolles und vielseitiges Pogramm zusammen gestellt. Zu hören waren z.B. die groovigen und souligen Songs „All the Love“ von Tuck & Patti und „I heard it through the Grapevine“ von Marvin Gaye.
Zu den jazzigen Stücken des Abends zählten u.a. „Moondance“ von Van Morrison und „Learning how to fly“.
 
Auf der Songliste des Duos standen auch in diesem Jahr wieder einige neue Songs. Dazu zählten u.a. „Both sides now“ von Joni Mitchell, „Just the two of us“ von Bill Withers und „Never can say Goodby“ von den Jackson 5. Ihre Eigeninterpretationen von z.B. „Caravan of love“ von Isley Brothers und „Love is the Key“ von Tuck & Patti lösten wahre Begeisterungsstürme aus.

Als weiteres Highlight des Abends präsentierte Micha einige Fingerstyle-Instrumentals. So überzeugte er u.a. mit der Eigenkomposition „Groovin‘ for Breakfast“. Der Applaus des Publikums wollte nicht enden. Sehr gerne gaben Michael und Florezelle eine Zugabe.

Auch im kommenden Jahr soll es ein Konzert des Duos „2inJoy“ im Gästehaus geben. Der geplante Termin ist Samstag, der 24. Oktober 2026.

MARGOTS JAZZ LOUNGE

Auch zum zweiten Konzert des Quartetts „Margots Jazz Lounge“ im „Kirchlein“ kamen wieder zahlreiche Gäste. Viele kannten sich, begrüßten sich herzlich und hatten sich viel zu erzählen. Es stellte sich schnell eine heimelige Atmosphäre ein.

Nach dem hausgemachten, saisonalen Essen lehnten sich die Gäste entspannt zurück und blickten erwartungsvoll zur Bühne. Dort eröffneten nach einer kurzen Begrüßung Linde, Wilmar, Ralf und Nicki mit „On A Clear Day“ das Konzert. Während des Abends führte Linde durch das Programm und hielt zahlreiche Informationen für das Publikum bereit. Die vier Musiker von „Margot’s Jazz Lounge“ hatten ein ausgesprochen vielseitiges Programm zusammengestellt.

Das älteste Stück des Abends war der Cha Cha Cha „Tea For Two“ aus dem Jahr 1924. Lieblingsstücke aus der ‚Popecke‘ waren u.a. „Valerie“ von Amy Winehouse und die Ballade „Don’t Speak“ von der Gruppe No Doubt. Hierbei begeisterte ganz besonders Wilmars melodisches Solo auf dem Altsaxophon. Das Instrumentalstück „Wise One“ bot den Zuhörern eine musikalische Meditation mit dem Tenorsaxophon. Den Song „Love For Sale“ des amerikanischen Songwriters Cole Porter interpretierten die vier Musiker neu. Sie gestalteten ihn zweisprachig mit Textteilen der Originalversion und der deutschsprachigen Version von Hildegard Knef. Ein Höhepunkt des Abends war das Lied „Weil du nicht da bist“. Dieser besinnlichen Ballade liegt eine iranische Melodie aus dem Jahre 1968 zugrunde. Auf der Suche nach einem geeigneten Text stieß Linde auf ein Gedicht von Mascha Kaléko. Die vier Musiker verknüpften Text und Melodie zu dieser wunderschönen Ballade. Das Konzert endete mit dem Klassiker „Der Novak lässt mich nicht verkommen“ (1954). Hier überzeugte Linde ganz besonders mit ihrer ausdrucksstarken Mimik und Gestik, ihrer markanten Stimme und deutlichen Aussprache.

Die Gäste dankten mit anhaltendem Applaus und lauten Rufen nach einer Zugabe. Diesen Wunsch erfüllten die Musiker sehr gerne mit der Ballade „Make You Feel My Love” (1987) von Bob Dylon.

Die Musiker von “Margot’s Jazz Lounge” werden auch im Herbst 2026 im “Kirchlein” wieder ein Konzert geben.