Portät Ingi Fett mit Mikro

INGI FETT

Ingi Fett sagt von sich selbst „Singen war mein Kindheitstraum“. Sie war schon immer fasziniert von Musik im Allgemeinen, ganz besonders aber von Gesang. Diese Faszination war so stark, dass Ingi bereits im Alter von acht Jahren als Solistin im Kinderchor ihre ersten Bühnenerfahrungen machte. Sie hatte keine Scheu, fühlte sich bestätigt und motiviert und begann fortan zu üben, zu üben, zu üben.

Ihre Leidenschaft für den Gesang wuchs und so hatte sie als Frontsängerin auf vielen Bühnen, in unterschiedlichen Formationen – u.a. Cherity, Seven Minds, Get me Five – zahlreiche Auftritte. Ab dem Jahr 2000 trat Ingi Fett zusammen mit Tom Pfeiffer und Heinz-Jörg Ebert in der Formation „Die drei Stimmen“ auf. Mit ihren Einnahmen unterstützten sie maßgeblich soziale und gemeinnützige Projekte. 2014, nach knapp 15 Jahren mit ständig wachsenden organisatorischen Anforderungen, zog sich das Trio zurück. Ingis Gesangesleidenschaft aber blieb ungebrochen und so begann sie ihre Karriere als Solokünstlerin und Sängerin. Mit ihrem stimmungsvollen Programm schlägt sie Brücken vom Schlager über Pop, Jazz Soul und Musical bis hin zu leidenschaftlich interpretierten Balladen.

Während ihrer musikalischen Laufbahn begegnete Ingi Fett vielen Bands und vielen Musikrichtungen, u.a. auch der erfolgreichen schwedischen Popgruppe „ABBA“. Deren Musik berührte Ingi auf ganz besondere Weise und so entschloss sie sich in 2018, ein ABBA-Konzert zusammen zu stellen. 2019 war es dann so weit – Ingi Fett sang drei ABBA-Konzerte, die sich großen Zuspruchs erfreuten. Leider wurden auch ihre Aktivitäten durch die bekannten Corona-Maßnahmen ausgebremst. Um so mehr freut sich Ingi Fett jetzt darauf, ihr ABBA-Programm wieder zu beleben. Die Popgruppe „ABBA“ ist für Ingie eine der besten Bands, eine Band, deren Musik zum Zuhören, Mitsingen, Träumen und Tanzen einlädt.

Ingi selbst versteht ihre Stimme als ein besonderes Geschenk, da sie es ihr ermöglicht, „Menschen in schöne Momente tauchen zu dürfen“. Sie möchte mit Ihrer Stimme ihren Zuhörern „Bilder malen“ und das gelingt ihr in besonderer Weise bei der wunderschönen Musik von ABBA.

Freitag, 01. Juli 2022
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 12,00 €

Anmeldung erforderlich unter 06409/6624707

Duo Fred & Val live im Kirchlein

FRED & VAL

Manfred Herr aus Wetzlar und die Französin Valérie Nicolas, die seit ca. 30 Jahren in Deutschland lebt, sind das Duo „Fred & Val“.

Sie lernten sich 2005 über die Musik kennen. Dem Wunsch einer gemeinsamen Freundin entsprechend traten Manfred und Valérie 2008 erstmals gemeinsam als Duo auf. Nicht nur ihren Zuhörern, auch ihnen selbst machte dieser erste Auftritt so viel Freude, dass sie von da an als das Duo „Fred & Val“ ihre Musik dem Publikum präsentieren.

In ihren ersten Jahren (2008 bis 2012) lag ihr musikalischer Schwerpunkt beim reinen Blues – „One Voice – One Guitar“. Nachdem Val 2013 auch das Spielen der Gitarre erlernte, erweiterten sie ihr Repertoire zu einer Mischung aus Blues, Folk und Singer/Songwriter-Stücken.

Ihre Musik ist ehrlich und handgemacht. Fred & Val zeigen, was sie bewegt. Sie sind mal nachdenklich, mal laut, mal verletzlich, mal feurig. In ihren eigenen Songs vereinen sie Erlebnisse aus der Vergangenheit mit Einflüssen aus der Gegenwart und Hoffnungen für die Zukunft.
Der rein musikalische Vortrag wird von Val hin und wieder unterbrochen für ihre lebendigen, auch nachdenklichen Erzählungen und Anekdoten.
Fred & Val lieben und leben ihre Musik. Ungebremste Leidenschaft und unbändige Energie drücken sich sowohl in Vals mit warmer und tiefer Stimme vorgetragenem Gesang als auch in Freds filigranem, akzentuierten Blues-Gitarrenspiel aus.

Das Duo „Fred & Val“ hat 2008, 2012 und 2015 seine CD-Trilogie veröffentlicht. Im Frühjahr 2020 stellen sie ihre neue CD „10 Years on the Road“ der Öffentlichkeit vor.

Samstag, 25. Juni 2022
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 12,00 €

Anmeldung erforderlich unter 06409/6624707

Duo Balladeire - Sabine Burock und HO. Moritz live im "Kirchlein"

BALLADEIRE

Balladeire Duo – seine Musik bietet viele Besonderheiten.

Die Sängerin Christine Burock und der Gitarrist HO. Moritz sind zwei der vier Musiker des Quartetts „Balladeire“. Seit vielen Jahren treten sie auch als Duo sehr erfolgreich auf.

Der Name „Balladeire“ ist nicht nur eine melodische Aneinanderreihung von Buchstaben. Er ist vielmehr entstanden aus den beiden Wörtern „Ballade“ und Irland oder besser „Eire“ – dem aus der gälischen Landessprache stammenden Wort für Irland.

Ihr musikalisches Spektrum ist groß. Balladeire greift auf bereits existierendes Songmaterial aus den Bereichen Songs, Chansons, Acoustic Pop zurück, um daraus etwas vollkommen Neues zu kreieren.

Ihre Musik ist emotional, leidenschaftlich, professionell. Christine Burocks samtklare Stimme erreicht den Zuhörer mit unwiderstehlicher Eindringlichkeit und empathischer Intensität. HO. Moritz‘ Spiel auf der Akustikgitarre unterstützt diese Wirkung.

Beide Musiker lassen den Klängen ihrer Musik Zeit und Raum sich auszubreiten und auszuklingen. Dem Zuhörer gewähren sie so Zeit zum Träumen und Nachspüren.

Das Repertoire des Duos „Balladeire“ ist auch in sprachlicher Hinsicht bemerkenswert. So tragen sie Songs in deutscher, englischer, französischer, spanischer, portugiesischer und türkischer Sprache vor.

Der Zuhörer kann auf viele Besonderheiten gespannt sein.

Samstag, 14. Mai 2022
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 12,00 €

Kartenvorbestellung erforderlich unter 06409/6624707

Die beiden Sängerinnen von Sometimes live am "Mikro"

SOMETIMES-MUSIK FÜR HERZ UND SINNE

Martina (Sängerin) und Eva (Sängerin, Gitarristin und Komponistin) hatten ihrem Publikum Musik für Herz und Sinne versprochen – sie haben Wort gehalten.

Die Auswahl der Songs war vielfältig. Der Geschmack der Zuhörer wurde voll getroffen. Der Funke sprang bereits beim ersten Song „Time after Time“ von Cindy Lauper auf das Publikum über. Es folgten „Yesterday“ von The Beatles, „Black horse and the cherry tree“ von K.T. Tunstall, „Cover me in sunshine“ von Pink, „Streets of London“ von Ralph McTell, „Walking in Memphis“ von Marc Cohen, „Du bist das Licht“ von Gregor Meyle, „Make you feel my love“ von Bob Dylan, „Rote Lippen soll man küssen“ von Cliff Richard – um nur einige Songs zu nennen.

Die Stimmen der beiden Sängerinnen des Duos Sometimes harmonierten wunderbar. Evas feines, professionelles Gitarrenspiel hob diese Harmonie noch hervor.

Aber nicht nur ihre Musik, sondern auch ihre lockere und publikumsnahe Art, ihre Kommentare und Einlagen zwischen den Songs begeisterten die Zuhörer. Diese kurzen, humorvollen und spontanen Beiträge, in denen sich die beiden Musikerinnen durchaus auch gegenseitig auf den Arm nahmen, hatten einen ganz besonderen, wertschätzenden und unterhaltenden Charakter. Eva und Martina gelang es, Optimismus und Zuversicht auszustrahlen. Die Sorgen und Ängste wurden für ein paar Stunden kleiner.

Das Publikum sparte nicht mit Applaus. Es forderte am Ende des Konzerts unnachgiebig eine Zugabe. Eva und Martina genossen diese Zustimmung, diese Begeisterung und diesen Applaus. Sehr gerne erfüllten sie den Wunsch ihres Publikums. So erklang im Schlusspart außer „Dein ist mein ganzes Herz“ von Heinz Rudolf Kunze noch das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Auch das genügte dem Publikum noch nicht, begeistert applaudierte es erneut. Und so sangen Eva und Martina als endgültig letzten Song das irische Segenslied „Sei behütet auf deinen Wegen“ von Clemens Bittlinger.

Zutreffender und mutmachender hätte das Duo Sometimes den Schluss seines Konzerts nicht gestalten können.

Bepler Mayer Jazzduo live im Kirchlein

BEPLER MAYER JAZZDUO

Das Bepler Mayer Jazzduo spielte zum wiederholten Male im „Kirchlein“. Knapp 20 Zuhörer waren gekommen um sich von Sigrun und Burkhard musikalisch verwöhnen zu lassen.

Für ihre Musik greift das Bepler Mayer Jazzduo auf ein großes Repertoire aus Jazzstandards, Swing, Blues, Latin und Balladen zurück. Ihre Interpretationen waren auch an diesem Abend musikalisch ebenso anspruchsvoll wie emotional. Hervorzuheben ist vor allem die musikalische Harmonie zwischen Sigrun und Burkhard. Diese Harmonie, dieses gegenseitige musikalische Verständnis zeigt sich im Zusammenspiel von Stimme und Gitarre. Beim Zuhörer entsteht der Eindruck, dass die Gitarre mit der Stimme singt, dass die Gitarre die Stimmungen, die im Gesang entstehen, unterstreicht, verstärkt, steigert.

Mit viel Swing begann das Konzert, als der Song „Comes Love“ aus dem Jahre 1939 erklang. Im Laufe des Abends spannte sich über 78 Jahre ein musikalischer Bogen – von 1930 bis 2008. Aus dem Jahre 1930 erklang der Song „On the sunny side of the street“ von Mc. Hugh/Fields. Es folgten Songs wie „Invitation“ (1952) von Bronislau Kaper, „My Foolish Heart“ (1949) von V. Young/N. Washington, „Whisper Not“ (1956) von B. Golson und L. Feather, „Dat Dere“ (1960) von B. Timmons und O. Brown jr., „Afro Blue“ (1955) von M. Santamaria und C. Tajder, „Worrysome Heart“ (2008) von Melody Gardot, und einige andere mehr.

Burkhard Mayer zeigte sich auf seiner 7-saitigen Gitarre zum einen als einfühlsamer Begleiter. Er unterstützte die Stimmung, die sich durch Sigruns ausdrucksstarke, emotionale und temperamentvolle Stimme einstellte, in dem genau zutreffenden Maß. Er beeindruckte und überzeugte das Publikum aber auch immer wieder als Solist. Ganz besonders hervorzuheben ist dabei sein Solovortrag bei dem Song „Peace“ (1959) von H. Silver.

Die Zuhörer waren von dem musikalischen Können des Bepler Mayer Jazzduos begeistert und sparten nicht mit Applaus. Sigrun und Burkhard ließen sich gerne um eine Zugabe bitten und so erklangen zum Abschluss des Konzerts die beiden Songs „Throw it away“ von A. Lincoln und „I fall in love to easily“ von J. Styne.

Zu ihrem Repertoire gehören Songs von Duke Ellington, Benny Golson, Harald Arlen, Cole Porter und Abbey Lincoln.

Burkhard Mayers Gitarrenspiel überzeugt durch kreatives, hochwertiges, handwerkliches Können. Sigrun Beplers Stimme fasziniert durch ihre bemerkenswerte, emotionale Ausdruckskraft.

Das Zusammenspiel dieser beiden Künstler lässt Interpretationen entstehen, deren Intensität und Intimität – gepaart mit dem nötigen Swing – überzeugte Jazzliebhaber ebenso wie das breite, interessierte Publikum begeistern.

Samstag, 04. Dezember 2021
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 12,00 €

Anmeldung erforderlich unter 06409/6624707

Musiker der Band Fingerprints auf der Bühne im Kirchlein

FINGERPRINTS

Fingerprints – drei musikalische Individualisten mit viel Begeisterung und Kreativität. Martin und Hans kennen sich bereits seit der Schulzeit und haben schon als Jugendliche gemeinsam Musik gemacht. Durch Bundeswehr, Ausbildung und Berufstätigkeit trennten sich zunächst ihre Wege bis sie sich 2010 zufällig wieder begegneten. Schnell war beiden klar: Wir machen wieder zusammen Musik! Als Akkustik-Duo „Fingerprints“ begeisterten sie vor allem im Main-Kinzig-Kreis ihre Zuhörer mit einer Mischung aus Jazz, Blues und Folk.

Ca. zwei Jahre später fiel ihnen nach einem ihrer Auftritte ein Foto und eine CD von Karin in die Hände. Sie waren beeindruckt, nahmen Kontakt auf und aus dem Duo wurde das Trio „Fingerprints“.

Karin, Hans und Martin warfen ihre Repertoires zusammen, lernten die Stücke der jeweils anderen spielen, schrieben und interpretierten aber auch ihre ganz eigene Musik. Bluegrass und Americana ergänzen seitdem das Repertoire aus Jazz, Blues und Folk. Ihre eigenen Stücke sind gekennzeichnet durch kreative Kombinationen unterschiedlicher Klangfarben und Stile, verschiedener Gitarren, einer Dobro und Percussion sowie Karins eindrucksvoller Stimme. Viele ihrer Stücke sind instrumental.

Auch den Cover-Versionen, die es in ihrem Programm ebenfalls gibt, geben sie durch ihre Interpretationen eine ganz eigene und besondere Note.

Die drei Musiker lieben die Nähe zu ihrem Publikum. Sie wollen mit ihren Zuhörern ins Gespräch kommen, wollen Reaktionen aufgreifen und so jedem ihrer Konzerte eine zusätzliche individuelle Note geben.

Freitag, 25. März 2022
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 12,00 €

Anmeldung bitte erforderlich unter 06409/6624707.

Stefan Keil und Una im Kirchlein

STEFAN KEIL

Deutschlands bester Neil Young Interpret – als dieser wird Stefan Keil in der Presse und von seinen Fans gefeiert. Diese Ankündigung und die Begeisterung für die ehrliche, manchmal raue, aber immer von Herzen kommende Musik Neil Youngs hatte zahlreiche Gäste ins „Kirchlein“ gelockt. Sie wollten sich Stefans erstes Konzert im „Kirchlein“ nicht entgehen lassen.

Schon bei den ersten Songs „Comes A Time“, „Helpless“ und „Sail Away“ zeigten sich die Zuhörer beeindruckt. Stefan Keil coverte Neil Youngs Songs so täuschend echt, als stünde Neil Young persönlich auf der Bühne. Das Duo Stefan Keil und Una präsentierte Songs aus Stefans drei CDs „Forever Young“, „Tell Me Why“ und „Country Home“. Das Publikum freute sich außerdem über Songs wie „Harvest Moon“, „California Sunset“, „Like A Hurricane“, „Mother Earth“, „Old Man“, „Rockin’ In A Free World“ und andere mehr. Neil Youngs Nr.1-Hit – „Heart Of Gold“ – ging zu Herzen und verführte die Zuhörer zum Träumen, zum Sich-Erinnern, zum stillen Genießen dieser wunderschönen Musik.

Una, die an vielen Stellen zum reibungslosen Verlauf des Konzerts beitrug, beeindruckte mit ihren verbindenden Texten. Sie informierte lebhaft über Neil Youngs Leben, über die Entstehung einiger Songs, über Begebenheiten bei einigen ihrer Auftritte, u.v. m. Immer wieder sprach sie über die für Stefan Keil ganz besondere Bedeutung des Musikers, Freunds und Duo-Partners Peter Müller. Sein viel zu früher Tod war und ist für Stefan ein großer, schmerzvoller Verlust.

Es war ein bemerkenswerter Abend. Die Gäste dankten mit anhaltendem Applaus für die gute, handgemachte Musik. Gerne ließ sich Stefan Keil so zu einer Zugabe bitten. Alle waren sich schließlich einig: Dies war nicht das letzte Konzert des Duos Stefan Keil und Una im Gästehaus „Am Kirchlein“.

Celtic Tree - John Morrell mit Gitarre und Siobhan Prendergast am Mikro

CELTIC TREE

Siobhan und John, die seit mehr als 15 Jahren in der Formation Celtic Tree zusammen auf der Bühne stehen, erwiesen sich erneut als echte Publikumsmagneten. Der Gastraum des „Kirchleins“ war unter Beachtung der durch Corona bedingten Vorgaben bis auf den letzten Platz ausverkauft. Es gab sogar noch eine Warteliste.

Auch John und Siobhan hatten diesen Auftritt herbei gesehnt. Endlich wieder vor Publikum stehen, musizieren, unterhalten, Stimmung machen, die Gäste mitnehmen auf die musikalische Reise …. wie sehr hatten Siobhan und John das vermisst und wie sehr genossen sie diesen Abend.

Das Publikum ließ sich sehr gerne begeistern. Die Zuhörer gingen von Anfang an voll mit, schunkelten zu den Songs und sangen den einen oder anderen Refrain.

John Morell (Gitarre und Gesang) aus Schottland und Siobhan Prendergast (Gesang, Tin Whistle und Shaker) aus Connemara präsentierten Irish und Scottish Folk und Folkrock vom Feinsten. So erklangen Songs wie „Black is the Colour“, „Star of the County Down“, „Whiskey in the Jar“, „Dirty old Town“, „Go Lassie Go“, „Tell me ma“, „Loch Lomond“, „Leaving of Liverpool“ – um nur eine Auswahl zu nennen.

Die im Publikum anwesenden Sängerinnen des Duos „Sometimes“ – Eva Saarbourg und Martina Mulch-Leidich -kamen spontan auf die Bühne und sangen gemeinsam mit Siobhan und John die Songs „Time after Time“ und „Blowing in the Wind“.

Während des Konzert sparten die Zuhörer nicht mit Beifall. Auch begeisterte Zwischen- und Zurufe waren immer wieder zu hören. Am Ende des Programms ließen die Fans nicht locker und forderten mit ihrem lautstarken Applaus eine Zugabe. Siobhan und John von Celtic Tree ließen sich gerne erweichen und erfüllten diesen Wunsch.

Mit ihrer Musik, ihrem Können, ihrem Temperament und ihrer Spontanität ließen Siobhan und John für ein paar Stunden die Alltagssorgen kleiner werden.

Musiker des Trio Trallafitti mit Instrumenten live im "Kirchlein".

TRIO TRALLAFITTI

05. Februar 2022, Gästehaus „Am Kirchlein“
Trio Trallafitti – auch sein zweites Konzert im „Kirchlein“ begeisterte die Zuhörer

Auch wenn das Trio Trallafitti mit seiner Musik in der breiten Öffentlichkeit (noch) nahezu unbekannt ist, so haben Susanne, Ralf und Thilo doch eine große Fangemeinde mitgebracht.

Ihre instrumentalen Interpretationen bekannter Melodien übertrafen bei den Gästen alle Erwartungen und sorgten für große Überraschung und Begeisterung. Melodien wie „Miss Marple theme“ von Ron Goodwin, „Hey Joe“ von Jimi Hendrix, „Albatros“ von Peter Green, „James Bond“ von John Barry, „Här kommer Pippi Langstrump“ von Jan Johansson u.a.. erfuhren durch Ralfs Kreativität und Können eine Neuinterpretation. Diese setzten Ralf, Susanne und Thilo gemeinsam um in eine mitreißende, begeisternde und überzeugende musikalische Darbietung.

In den zurückliegenden Monaten haben die drei Musiker des Trios Trallafitti ihr Programm aber auch erweitert. So spielten sie neben den bisherigen Filmklassikern u.a. noch Auszüge aus den Soundtracks des Roadmovies „Paris, Texas“ und der Kinodoku „Flammend Herz“. Mit „Hej Leo“ – eine kurze Hommage an Leo Kottke – stellten Susanne, Thilo und Ralf ihrem begeisterten Publikum auch eine neue Eigenkomposition vor. Erstmals kamen bei diesem Konzert eine Mandoline und eine Slidegitarre zum Einsatz.

Mit seinem Applaus und den begeisterten Zurufen forderte das Publikum eine Zugabe, die die drei Musiker des Trios Trallafitti gerne gewährten.

Michael Hahn mit Gitarre und Mikro beim Auftritt im Kirchlein

MICHAEL HAHN

Viele kennen Michael Hahn als Mitglied der Band „LOGO“ und der „Manu Michaeli Band“. Als Solist war Michael bisher noch nicht oft zu erleben. Umso gespannter waren die Gäste auf diesen Abend.

Michael ist ein vielseitiger Künstler. Früh lernte er das Gitarrenspielen. Relativ spät kam das Bassspielen hinzu, das ihm nach eigener Aussage viel Freude macht. Als Mitglied der früheren Band „Linus“ und der aktuellen Band „LOGO“ hat er sich immer auch mit eigenen deutschsprachigen Kompositionen beschäftigt. Mit LOGO spielt er außerdem die Klassiker der deutschen Rock- und Popgeschichte ebenso wie das Beste von heute. Als Mitglied der „Manu Michaeli Band“ machte er durch das Repertoire dieser Band völlig andere musikalische Erfahrungen. Es sind Gospel, Liedermacher, Blues und Instrumental, die ihn nun ebenfalls tief beeindrucken.

So ganz nebenbei schreibt Michael Hahn auch noch eigene Stücke, von denen er für sein Konzert im „Kirchlein“ einige mit im Gepäck hatte. Mit seinem „Kirchlein-Song“ eröffnete er auf eine besonders charmante Art sein Konzert. Es folgten eigene Songs wie „Viel zu sehr geliebt“, „Karneval in Rio“, „Halt mich fest“, u.a. Sie alle fanden große Zustimmung bei den Gästen. Ganz besonders gefiel den Zuhörern die Eigenkomposition „Nur mit dir“, eine Art Liebeserklärung an einen besonderen Menschen, mit dem gemeinsam man das Leben und vor allem dessen Schwierigkeiten meistert. Das Stück „Regenmachertanz“ ist eines von Michaels Lieblingsstücken, er spielt es in immer wieder neuen Versionen. Es thematisiert, wie sehr schwierige Situationen auf unser Lebensgefühl negativ Einfluss nehmen können, eine Wendung aber auch wieder möglich ist.

Die Präsentationen verschiedener Coversongs wie „Sommer am See“, „Junimond“, „Tänzerin“, „Applaus, Applaus“, „Westerland“ u.a. trugen allerdings ebenso zu der hervorragenden Stimmung unter den Zuhörern bei. Sie dankten Michael mit kräftigem Applaus und begeisterten Zurufen. Michael seinerseits bedankte sich mit einer großzügigen Zugabe.

Es war für alle ein entspannter Abend in heimeliger Atmosphäre – die Lasten des Alltags blieben vor der Tür.