Stefan Keil am Mikro beim Event im "Kirchlein"

STEFAN KEIL

Stefan Keil, geboren in Lich, wuchs in einer musikalischen Familie auf. Zunächst autodidaktisch, später durch klassischen Bassunterricht bei Frank Höffliger und Markus Runzheimer erlernte er das Bass-Spielen. 1987, mit 17 Jahren, tritt er erstmals als Sänger und Bassist in einer Metall-Band auf. Es folgten zahlreiche Auftritte mit verschiedenen Bands. Vom reinen Bassisten und Sänger hat sich Stefan Keil zu einem Musiker entwickelt, der seine E-Gitarre favorisiert, aber dennoch einen guten Basslauf zu schätzen weiß.

Auf diesem abwechslungsreichen Weg begegnete er 1992 erstmals der Musik von Neil Young. Er entdeckte diese Musik für sich und kann sich seitdem eine Welt ohne diese wunderschönen Lyrics nicht mehr vorstellen. Im Duo mit seinem Freund und Mentor Peter Müller spielte er seit 2013 Konzerte mit Neil Young Cover-Songs. Der viel zu frühe Todt seines musikalischen Bruders Peter Müller im Jahre 2016 hinterließ eine sehr große Lücke.

Seit 2015 sind Stefan und Una Keil als Duo mit ihrem Neil Young-Programm auf der musikalischen Bühne zu hören und zu sehen. Una war bei Studioaufnahmen schon vor dieser Zeit mit im Team. Heute ist Una u.a. für den Backgroundgesang und die Technik zuständig.

Fans und Presse sind sich einig: Stefan Keil ist Deutschlands bester Neil Young Interpret. Kein anderer Interpret ist so nah am Original – nicht nur musikalisch, sondern auch optisch.

Das Duo Stefan Keil und Una Keil präsentiert Songs aus Stefans drei CDs „Forever Young“ (2013), “Tell Me Why“ (2014) und „Country Home“ (2015/16). Sie überzeugen mit guter, handgemachter Musik, die zum Träumen, Sich-Erinnern und/oder Neu-Entdecken einläd. Stefan unterhält sein Publikum aber auch mit zahlreichen, kleinen Anekdoten zu den Songs und über deren Entstehung. Ebenso wird er die für seinen Werdegang ganz besondere Bedeutung von Peter Müller als Freund, Gitarrist, Weggefährte und Produzent aufgreifen.

Vor Konzertbeginn bieten wir Ihnen ein saisonales, hausgemachtes Gericht, über das ich Sie bei Ihrer Anmeldung gerne informiere. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an!

Freitag, 08. März 2024
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 12,00 €

Anmeldung bitte erforderlich unter 06409/6624707.

TRIO SOMETIMES

Vor ausverkauftem Haus gaben Eva Saarbourg (Gitarre, Gesang), Martina Mulch-Leidich (Gesang) und Ed Westerdale (Bass, Geige, Gitarre, Gesang) ihr zweites Konzert im „Kirchlein“. Sie begeisterten mit ihrer Musik, ihrem umfassenden Repertoire und ihrer mal informativen mal humorvollen Moderation die zahlreichen Gäste.

Die Auswahl der Songs war vielfältig. Zu Beginn des Konzerts trugen Eva und Martina „Time after Time“ von Cindy Lauper vor. Bei dem folgenden Song „Sunrise“ von Nora Jones überzeugten Eva, Martina und Ed als Trio. Überhaupt traten die Musiker immer wieder in wechselnder Kombination auf. Als Trio spielten sie z.B. die Lieder „Kathy’s Song“ von Simon & Garfunkel, „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, „My Dear“ von Katzenjammer, „Walking in Memphis“ von Marc Cohen und andere. Auch Eds neuer Song „Happier Place“, bei dessen Vortrag das harmonische Zusammenspiel zwischen Ed, Eva und Martina ganz besonders deutlich wurde, begeisterte das Publikum. Bei dem beeindruckenden Vortrag des Songs „The Hanging Tree“ aus dem düsteren Film „Hunger Games“, überraschte Ed die Anwesenden mit zwei Geigen-Soli des Komponisten Tommy Peoples.

Die Stücke „Cover me in Sunshine“ von Pink und „Dein ist mein ganzes Herz“ von Heinz Rudolf Kunze trugen Eva und Martina als Duo vor. Eva und Ed spielten als Duo die Songs „Stay“ von Lisa Laeb und „Fast Car“ von Tracy Chapman.

Alle Anwesenden genossen ganz offensichtlich diesen Abend. Die Atmosphäre im Gastraum des „Kirchleins“ war stimmungsvoll. Die Gäste zeigten sich ausgesprochen aufgeschlossen und nahmen jede Möglichkeit wahr, begeistert und leidenschaftlich mitzusingen. Sie genossen den Abend, die Musik, die Unterhaltung und die Stimmung. Ihr kräftiger und langer Applaus erfreute und berührte die drei Musiker. Eva, Martina und Ed dankten ihrem Publikum mit einer großzügigen Zugabe. Sie ließen das Konzert mit den beiden stimmungsvollen Klassikern „Let it be“ und „Halleluja“ ausklingen.

Das nächste Konzert des Trios „Sometimes“ im „Kirchlein“ ist für das vierte Februarwochenende 2025 geplant.

Simply4friends live beim Event im Kirchlein

SIMPLY4FRIENDS

Der jährlich wiederkehrenden Einladung zum Kaffeeklatsch und anschließendem Konzert mit dem bekannten und beliebten unplugged Quartett „Simply4friends“ waren zahlreiche Menschen gefolgt. Der Gastraum war bis zum allerletzten Platz gefüllt. Die Gäste genossen zunächst bei angeregter Unterhaltung die leckeren Herzwaffeln, wahlweise mit Vanilleeis, Sahne und hausgemachtem Rumtopf. Danach ließen sie sich von dem beliebten Cover-Quartett „Simply4friends“ auf eine musikalische Reise mit Songs aus den 60-igern bis heute mitnehmen.

Mit dem 2018 veröffentlichten Song „Shotgun“ von George Ezra begann das Konzert schwungvoll. Bei der anschließenden Begrüßung der Anwesenden durch den Gitarristen Guido Linke stellte dieser auch die übrigen Bandmitglieder vor. Im weiteren Verlauf des Konzerts folgte eine große Auswahl bekannter Songs der letzten 60 Jahre. Songs mal mit englischen, mal mit deutschen Texten, immer aber von den vier Musikern Christiane, Sabine, Wolfgang und Guido neu interpretiert. Jeder Song wurde im Wechsel von einem der vier Musiker vorgestellt. Zu hören waren u.a. „Angel in Blue Jeans“ von Train, „Lemmon Tree“ der deutschen Band „Fools Garden“, „100 Leben“ von Johannes Oerding, der Klassiker „Sound of Silence“ des amerikanischen Duos Simon & Garfunkel aus den 60-iger Jahren, „Sekundenglück“ von Herbert Grönemeyer, „Über den Wolken“ von Reinhard Mey aus den 70-iger Jahren – um nur einige Lieder zu nennen. In der von den Musikern weitgehend neu überarbeiteten Setliste fand sich auch der Song „ Junge“ von der Band „Die Ärzte“. Er brachte so manche der Anwesenden zum Schmunzeln: ‚Was werden bloß die Nachbarn sagen?‘ – an diese ständige Sorge einer Mutter im Deutschland der 70-iger Jahre konnten sich noch viele Gäste erinnern.

Die Gäste dankten „Simply4friends“ mit langanhaltendem Applaus und Zugabe-Rufen. Mit viel Freude erfüllten die Musiker mit dem Lied „Hallelujah“ von Leonhard Cohen diese Erwartung ihrer begeisterten Zuhörer. Spontan, auf Wunsch zweier Gäste, beendete das Quartett „Simply4Friends“ sein Konzert mit dem Lied „The Rose“ von Bette Midler und „Leaving on a Jet Plane“ von John Denver.

Es war ein stimmungsvoller, abwechslungsreicher Sonntagnachmittag, den die vier Musiker ihrem Publikum bescherten. Für Sonntag, 19. Januar 2025 ist das nächste Konzert geplant.

Siobhan Prendergast am Mikro live

CELTIC TREE

Erkältungskrankheiten machen auch vor Musikern nicht Halt. So kam es, dass sich John Morrell am Abend vor dem Konzert abmelden musste. Dank seiner und Siobhans Bemühungen und der Bereitschaft der beiden Musiker Ed Westerdale und Sabine Raatz-Bernhard kurzfristig einzuspringen, konnte das Konzert stattfinden.

Die Gäste im ausverkauften Gastraum des „Kirchleins“ genossen einen großartigen Abend mit keltischer Musik. Siobhan Prendergast (Gesang/Whistles) zeigte sich einmal mehr als humorvolle und äußerst unterhaltsame Frontfrau der Formation „Celtic Tree“. Ihre Moderation, gespickt mit Witz und Charme, bot den Anwesenden viele Informationen. Ed Westerdale, vielen bekannt als Geiger der Band „Celtic Tree“ übernahm kurzfristig John Morrells Part. So überzeugte er als Gitarrist und als Sänger. Sabine Raatz-Bernhard, ein neues Gesicht im „Kirchlein“, beeindruckte die Zuhörer mit ihrem Können auf dem Akkordeon.

Das Trio „Celtic Tree“ spielte klassische irische und schottische Hits wie z.B. „The Night Visit“, „Wild Rose“, „Loch Lomond“, „Dirty old Town“, „Molly Malone“ u.a. Bei vielen dieser bekannten Songs sang das Publikum kräftig mit. Die Refrains einiger Songs hatte Siobhan auf Plakate geschrieben. So erleichterte sie den Gästen das Mitsingen. Ihr Können auf dem Akkordeon stellte Sabine u.a. bei der schwungvollen schottischen Tanzmelodie „The Dashing White Sergeant“ unter Beweis. Sie spielte diese Melodie im Duett mit Ed, der diesen Song auf der Geige spielte. Ed, der ebenfalls moderierte und zwischen den Liedern immer wieder interessante Informationen einfließen ließ, stellte dem Publikum auch einige weniger bekannte Stücke vor. Zu nennen ist hier u.a. die schaurige Geschichte von „Half Hanged Maggie“ und das von ihm getextete und für Gitarre komponierte Stück „There’s a Happier Place“.

Während des Konzerts sparten die Zuhörer nicht mit Beifall. Auch begeisterte Zwischen- und Zurufe waren immer wieder zu hören. Am Ende des Programms ließen die Fans nicht locker und forderten mit ihrem lautstarken Applaus eine Zugabe. Siobhan, Ed und Sabine von Celtic Tree ließen sich gerne erweichen und erfüllten diesen Wunsch.

Mit ihrer Musik, ihrem Können, ihrem Temperament und ihrer Spontanität ließen die Musiker für ein paar Stunden die Alltagssorgen kleiner werden. Am ersten Februarwochenende 2025 ist im „Kirchlein“ das nächste Konzert der Band „Celtic Tree“ geplant.

Mirjam Trepte und Arne Kühr von der Band My Campfire Songbook live

MY CAMPFIRE SONGBOOK

Für ihr zweites Konzert im „Kirchlein“ haben sich Mirjam Trepte und Arne Kühr gleich zwei Überraschungen einfallen lassen: Die Setliste, die sie für diesen Abend zusammengestellt hatten, enthielt eine vollkommen neue Songauswahl. Außerdem spielten sie einige Musikstücke als Trio mit ihrem ‚Special Guest‘ und Gitarrist Mario Kötter. Arne und Mirjam blieben auch mit ihrem aktuellen Programm ihrem Motto „Wir covern was wir lieben“ treu. Sie boten erneut ein beeindruckendes Spektrum unterschiedlicher Songs und Sounds.

Arne eröffnete den Abend mit seinem 2022 komponierten Gitarrensolo „Sunshine in Winter“. Aus dem Film ‚Der Hobbit‘ folgte danach der Hit „I see free“ von Ed Sheeran (2013), bei dem Mirjams umfassendes Stimmvolumen die Zuhörer begeisterte. Seine musikalische Kreativität und sein musikalisches Können stellte Arne bei dem Stück „Big in Japan“, Alphaville (1984), erneut unter Beweis: Er hatte die Synthie-Pop-Begleitung des Originals durch ein ausgefuchstes Gitarrenpicking ersetzt.

Im weiteren Verlauf des ersten Sets spielten die Musiker von My Campfire Songbook mehrere Bluegrass-Titel. Zu hören war z.B. das Bluegrass-Instrumental „Blackberry Blossom traditional“ mit zwei Gitarren. Außerdem erklangen Songs wie „If I hadn’t been for Love“, The Steeldrivers (2013), „Further on up the road“, Bruce Springsteen (2002) u.a.
Zu seiner E-Gitarre griff Arne bei den Songs „500 Miles“, Hedy West (1961) und „Wagon Wheel“, Bob Dylan (1973). Vor der Pause sangen Mirjam und Arne gemeinsam die sehr stimmungsvolle Ballade „If I Needed You“, Townes Van Zandt (1972).

Mit dem ebenfalls aus der Feder des texanischen Songwriters Townes Van Zandt (1968) stammenden Stücks „I’ll be here in the Morning“ startete Arne mit einem erneuten Gitarrensolo in den zweiten Teil des Programms. Es folgten Songs der Rolling Stones wie z.B „Wild Horses“ (1971) und „No Expectations“ (1968). Bei dem letztgenannten Stück spielte Arne seine Bottleneck-Gitarre. Ein abwechslungreicher Mix unterschiedlicher Genre folgte. Besonders zu nennen sind hier die Swing-Klassiker „Hallelujah I just love him so“, Ray Carles (1956) und „Just the two of us“, Bill Withers (1980).

Das Publikum war immer wieder beeindruckt von dem abwechslungsreichen und vielfältigen Repertoire sowie dem Können der drei Musiker Mirjam, Arne und Mario. Die Gäste dankten mit begeistertem und anhaltendem Applaus.
Gerne gaben die Musiker eine Zugabe und es erklang zum Abschluss des wunderschönen Abends „In the Ghetto“, Elvis Presley / Dolly Parton (1969).

Am letzten Januarwochenende 2025 wird die Musikgruppe „My Campfire Songbook“ voraussichtlich wieder ein Konzert im „Kirchlein“ geben.

Die Musiker des Bepler-Mayer-Jazzduos beim Event im Kirchlein

BEPLER MAYER JAZZDUO

Sigrun und Burkhard, die beiden Musiker des Bepler Mayer Jazzduos, eröffneten mit ihrem Konzert das musikalische Jahr 2024 des „Kirchleins“.

Für ihre Musik greift das Bepler Mayer Jazzduo auf ein großes Repertoire aus Jazzstandards, Swing, Blues, Latin und Balladen zurück. Ihre Interpretationen waren auch an diesem Abend musikalisch ebenso anspruchsvoll wie emotional. Hervorzuheben ist vor allem die musikalische Harmonie zwischen Sigrun und Burkhard. Diese Harmonie, dieses gegenseitige musikalische Verständnis zeigt sich im Zusammenspiel von Stimme und Gitarre. Beim Zuhörer entsteht der Eindruck, dass die Gitarre mit der Stimme singt, dass die Gitarre die Stimmungen, die im Gesang entstehen, unterstreicht, verstärkt, steigert.

Mit viel Swing begann das Konzert, als der Song „Comes Love“ aus dem Jahre 1939 erklang. Sigrun und Burkhard hatten für ihr Konzert Songs aus dem Zeitraum von 1930 bis 1980 ausgesucht. Aus dem Jahr 1930 kamen die beiden Stücke „On the sunny side of the street“ von Mc Hugh/Fiels sowie – neu im Programm – das Stück „Please don’t talk about me when I’m gone“ von Sam Stept, S. Clare. Bei dem Song „Invitation“, ein tolles Latinstück und auch Filmmusik aus dem Film „Live of her own“ (1952), konnte Sigrun ihre ausdrucksstarke Stimme besonders gut zur Geltung bringen. Eine Premiere erlebten die Gäste an diesem Abend bei der sehr gefühlvollen Ballade „Solitude“ (1934) von Duke Ellington. Aus dem Film „Meet me in St. Louis“ (1944) haben Sigrun und Burkhard den Song „Boy next door“ von Hugh Martin und Ralph Blame neu in ihr Repertoire aufgenommen. Ein weiteres Highlight des Abends ist die Ballade „Left Alone“ (1959), deren Text Billie Holiday nur wenige Monate vor ihrem Tod geschrieben hatte.

Burkhard Mayer zeigte sich auf seiner 7-saitigen Gitarre zum einen als einfühlsamer Begleiter. Er unterstützte die Stimmung, die sich durch Sigruns ausdrucksstarke, emotionale und temperamentvolle Stimme einstellte, in dem genau zutreffenden Maß. Er beeindruckte und überzeugte das Publikum aber auch immer wieder als Solist. Ganz besonders hervorzuheben ist dabei sein Solovortrag bei dem Song „Peace“ (1959) von H. Silver.

Die Zuhörer waren von dem musikalischen Können des Bepler Mayer Jazzduos begeistert und sparten nicht mit Applaus. Sigrun und Burkhard ließen sich gerne um eine Zugabe bitten und so erklangen zum Abschluss des Konzerts mit dem Song „Throw it away“ (1980) von A. Lincoln der letzte und auch jüngste Song des Abends.

Porträt Musiker Event Blossom Be live

BLOSSOM BE

Nur wenige der anwesenden Gäste kannten die Musik von Simone und Mathias Rau, die erst seit 2016 als Duo „Blossom Be“ gemeinsam auf der Bühne stehen. Die große Mehrheit der Anwesenden war voll neugieriger Erwartung ins „Kirchlein“ gekommen. Simone und Mathias hatten nicht zu viel versprochen. Ihr vielseitiges und umfangreiches Repertoire, ihre Eigeninterpretationen bekannter und weniger bekannter Songs, ihre z.T. originellen Arrangements, Simones Stimmgewalt und Mathias’ Gitarrenspiel ließen vor dem geistigen Auge der Zuhörer einen prächtigen Blumenstrauß erblühen.

Das abwechslungsreiche Programm des Duos „Blossom Be“ bietet Songs von Bob Dylan, Neil Young, Michael Jackson, Carol King, Antonio Carlos Jobim, Joni Mitchell, Tuck and Patti, Adele, Real life, Alicia Keys – um nur einige Interpreten zu nennen. Es erklangen Stücke wie z.B. „Make you feel my love“, „Forever young“, „Comes the time“, „Billy Jean“, „It’s too late“, „Big yellow taxi“, „Turning tables“ u.a.

Der häufig zweistimmige Gesang – souverän, filigran und mit sicherem Groove begleitet von Mathias’ Spiel auf der Gitarre – überraschte und begeisterte das Publikum in besonderem Maße. Simone führte gekonnt und mit Leichtigkeit, Offenheit, Humor sowie viel Charme durch das Programm. Simone und Mathias hatten die Inhalte einiger Songs sogar thematisch verbunden. So widmeten sich z.B. einige ihrer präsentierten Lieder aus unterschiedlichen Blickwinkeln dem Thema Liebesbeziehung. Simone kommentiert die Auswahl der Songs mit den Worten: „Die von uns vorgetragenen Lieder haben eine Relevanz für unser Leben. Die Lieder kommen zu uns.“

Das Publikum war begeistert und sparte nicht mit Applaus! Sehr gerne gaben Simone und Mathias eine Zugabe. Ein weiteres Konzert des Duos „Blossom Be“ ist im kommenden Jahr geplant.

Porträt Michael Diehl beim Event im Kirchlein

FINGERSTYLE-GUITAR MICHAEL DIEHL

Michael Diehl – Fingerstyle-Gitarrist – ist ein gefragter und sehr beliebter Musiker. Mit seiner ganz besonderen Art, seiner großen Spielfreude und Motivation begeistert er seine Zuhörer. So war es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Gäste neugierig, voller Erwartung und Vorfreude, den Weg ins „Kirchlein“ gefunden hatten.

Michael erfüllte diese Erwartungen über alle Maße. Er überzeugte sowohl mit seiner Musik und seiner Spieltechnik als auch mit seiner Moderation. Bei seinen Überleitungen zwischen den Songs gab er viele Informationen an sein Publikum. Michael sprach über allgemeine Grundlagen des Gitarrenspielens ebenso wie über die Besonderheiten seiner Spieltechnik – dem Fingerstyle. Sein Publikum hörte stets andächtig zu und schaute ihm dieses Mal auch besonders genau auf die Finger.

Michael Diehl präsentierte ausschließlich Eigenkompositionen, in denen er neben gesellschaftlichen und politischen Ereignissen auch Begegnungen mit Menschen thematisiert. Der musikalische Vortrag dieser Kompositionen ist feinsinnig, melodisch elegant, technisch versiert.

Das Programm enthielt in diesem Jahr viele Stücke seiner aktuellen CD „Never Give Up“, die 2022 veröffentlicht worden ist. Die zehn Eigenkompositionen dieser CD entstanden überwiegend im ersten Lockdown und thematisieren die harten Beschränkungen und die damit verbundene Hoffnungslosigkeit. In dem Song „Crazy Lazy“ widmet sich Michael seinen eigenen, ganz persönlichen Erfahrungen, seiner Faulheit und Trägheit während des Lockdowns. Die häufig schlechte Laune in dieser Zeit vertonte er in „Bad Mood“, einem Song, den Michael sehr aggressiv spielte. Seiner Frau Florezelle widmete er nach über 14 Jahren endlich den langersehnten Liebes-Song mit dem Stück „That takes my Breath away“. Die Stücke dieses vierten Albums spielt Michael mit seiner „michaeldiehl-signature“-Gitarre von Jozsi Lak.

Von seinen früheren CDs trug Michael ebenfalls einige seiner Eigenkompositionen vor, so z.B. „Mr. Adam“, „Too much Water“, „Breakup“, „Groovin’ for Breakfast“, „Fingersalad Blues“, „We’ll meet again“ und weitere.

Sein Publikum, das Michaels Darbietungen sehr genossen hatte, war begeistert und dankte ihm mit anhaltendem Applaus. Und auch Michael war tief beeindruckt von seinem Publikum, von der Nähe zu seinen Gästen und von der vertrauten Atmosphäre im „Kirchlein“. Gerne und mit viel Freude spielte er eine Zugabe.

Voraussichtlich am 14. September 2024 wird Michael Diehl ein weiteres Solokonzert im „Kirchlein“ geben.

Jördis Tielsch am Mikro

JÖRDIS TIELSCH

Jördis – gerade mal 28 Jahre alt – lebt für ihre ganz große Leidenschaft – die Musik. Sie begnügt sich allerdings nicht damit ein Instrument zu spielen. Vielmehr hat sie zahlreiche Fähigkeiten und erstaunliches Können entwickelt. Damit bringt sie in vielen Variationen die Musik mit großer Leidenschaft dem Publikum nahe.

Mit nur sechs Jahren erhielt Jördis Unterricht an der Geige und zeigte schon bald eine erstaunliche Virtuosität. Dieses grandiose Geigenspiel gepaart mit ihrer warmen, markanten und facettenreichen Stimme zog die Zuhörer schon früh in ihren Bann. Im Laufe der Jahre entwickelte sie sich stetig weiter, lernte die Instrumente Klavier und Gitarre, komponierte und textete eigene Songs, veröffentlichte vier Studioalben, u.v.m. Zudem erwarb sie die ganz besonders beeindruckende Fähigkeit, ihr Können auf eine äußerst charmante, informative, unterhaltsame und mitreisende Art auf der Bühne zu präsentieren. Dabei schwingt immer eine große Leichtigkeit und Freude mit und überträgt sich auf ihre Gäste.

Ihr Musikstil, Jördis beschreibt ihn als Folk-Pop, ist geprägt durch ihre Aufenthalte in den USA und Irland, aber auch durch musikalische Vorbilder wie Joni Mitchell, Mary Chapin Carpenter, The Corrs, u.a. Während eines Auslands-semesters in Dublin tauchte Jördis Tielsch in die Pub-Live-Musikkultur Irlands ein und ließ sich außerdem von der irischen Natur inspirieren. Sie hat Irland lieben gelernt und bringt diese besondere Verbundenheit in vielen Titeln ihres vierten Studioalbums zum Ausdruck. „New Mornings“ – der Titel dieses komplett selbst komponierten und getexteten Albums – erzählt von Aufbruch und Neuanfang.

Jördis’ zweites Konzert im „Kirchlein“ war ein Solokonzert. Die Nähe zum Publikum, die heimelige und vertrauens-volle Atmosphäre hatten Jördis ermutigt, ohne Partner aufzutreten. Um trotzdem mehrere Instrumente erklingen zu lassen, setzte sie ihre Loopstation ein, die sie während ihres Konzerts live programmierte.

Jördis hatte sich für einen Mix aus eigenen Titeln, irischen Covers und Instrumentalstücken entschieden. Von ihrem aktuellen Album „New Mornings“ spielte sie die Songs „What Are You Waiting For?“ und „Catch Me If You Can“. Die Songs „Augenblick Unendlichkeit“, „Kopfüber“ und „Goodbye“ sind auch auf ihrer EP „Kopfüber“ zu hören. Bei dem amerikanischen Song „Long Hot Summer Days“ konnte sie sich Dank des Loopers beim Singen selbst auf der Geige begleiten. Ein Instrumetalstück bei dem der Looper auch zum Einsatz kam, war „Dot The Dragon’s Eye“. Das irische Liebeslied „Red Is The Rose“ durfte genauso wenig fehlen wie „Go Lassie Go“. Mit ihrem gefühlvollen Lied „Sehnsucht bleibt“ gedachte Jördis ihrem Urgroßvater.

Jördis führte auch durch das Programm und moderierte mit ihrer sympathischen Art. Sie sprach das Publikum direkt an, forderte zum Mitsingen auf, informierte umfassend und unterhaltsam über die Songs und begeisterte mit ihrer Freude, Lebendigkeit und Leichtigkeit.

Das Publikum war restlos begeistert und tief beeindruckt. Bei Konzertende wollte der Applaus nicht enden. So ließ sich Jördis gerne um eine großzügige Zugabe bitten. Hierzu wählte sie u.a. das Lied „Sehnsucht nach Leben“, mit dessen positiver Botschaft sie ihr Publikum entließ.

Auch im Jahr 2024 soll es im „Klirchlein“ wieder ein Konzert mit Jördis Tielsch geben.

Duo 2inJoy live

2INJOY

Dieses Jahr hatten leider nur wenig Personen den Weg ins „Kirchlein“ gefunden, um das Konzert des Duos „2inJoy“ zu besuchen. Nach einigen genussvollen Stunden – es wurden auch kleine, saisonale Gerichte angeboten – waren sich alle Anwesenden einig: Der Weg hat sich gelohnt! Das Duo „2inJoy“ mit Florezelle Amend und Michael Diehl hat seine Gäste mit einem grandiosen Konzert hoch erfreut. Beide faszinierten mit ihrem Können, ihrer Kreativität, ihrer Ausdrucksstärke und ihrer Nähe zum Duo-Partner ebenso wie zum Publikum. Florezelle begeisterte ganz besonders mit ihrer souligen Stimme, die mal flüsternd, dann lautstark, mal hell, dann tief, mal zart, dann machtvoll den Raum erfüllte. Michael faszinierte die Gäste mit seinem Gitarrenspiel und seinem Können als Fingerstylist.

Die Zuhörer ließen sich von Anfang an auf die Musik ein. Sie widmeten ihre volle Aufmerksamkeit den Darbietungen des Duos „2inJoy“. Viele Male hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Michaels und Florezelles Eigeninterpretationen von z.B. „Learning how to fly“, „Caravan of love“, „Love of my life“, „I still heaven’t found what I’m looking for“, „Learning how to fly“, „Kiss“ u.a. lösten wahre Begeisterungsstürme aus.

Ihre Interpretation von „Love is the key“ von Tuck & Patti brachte den beiden Musikern standing ovations ein. Die Darbietung dieses Songs ließ keinen Gast auf seinem Stuhl sitzen. Florezelle und Micha kamen dem Wunsch einer Zuhörerin nach und spielten das Stück ein zweites Mal bei der Zugabe. Der Applaus wollte nicht enden!

Die Musiker des Duos „2inJoy“ hatten auch einige neue Stücke auf ihrer Songliste stehen. Dazu zählten das Lied „Let’s stay together“ von Al Green und „Can’t help falling in love“ von Elvis Presley.

Mit ihrer Musik hatten Florezelle Amend und Michael Diehl das Publikum tief in ihren Bann gezogen. Die Frage nach einem weitern Konzert im kommenden Jahr wurde ganz schnell gestellt und schließlich beantwortet mit dem Termin Samstag, 30.11.2024.