PADDY SCHMIDT SOLO

Paddy Schmidt ist Vollblutmusiker und auf vielen internationalen Bühnen zu Hause. Seine Musik ist der Irish Folk. Er gründete 1988 die Folk-Rock-Band „Paddy Goes To Holyhead“. 2001 trennte er sich für ca. vier Jahre von der Gruppe um sich auf sein Soloprogramm zu konzentrieren und sich so auch als Solist weiter entwickeln zu können. Seit März 2005 ist Paddy Schmidt wieder der Kopf von „Paddy Goes To Holyhead“. Seitdem ist er mal solo, mal mit der Band auf Tour.

Würde man bei seinen Soloauftritten nicht zur Bühne schauen, könnte man meinen, eine kleine Band stünde dort. Paddy gelingt es, in einem Lied zu singen, seine akustische Gitarre und auch noch seine Mundharmonika zu spielen – oft auch noch in einem atemberaubenden Tempo!

Paddy ist Sänger, Instrumentalist und Songwriter. Mit 14 Jahren hatte er seine erste Begegnung mit der keltischen Volksmusik, die ihn seitdem nicht mehr los lässt. Er war so fasziniert, dass er sich selbst das Mundharmonikaspielen beibrachte, neue Techniken für schwierige, schnelle Passagen entwickelte und sein Spiel somit perfektionierte. So ist es nicht verwunderlich, dass sein Soloinstrument die Munharmonika ist und er eine große Anzahl unterschiedlicher und besonderer Mundharmonikas besitzt.

Paddy unterhält die Zuhörer bei seinen Soloauftritten nicht nur mit seinem musikalischen Können und seiner Songauswahl – er hat auch eigene Songs in seinem Repertoire – sondern auch mit seiner Moderation. Zu jedem Lied weiß er eine kleine Geschichte oder Erinnerung zu erzählen. Er genießt die Nähe zu seinem Publikum, greift Anregungen gerne auf und begeistert seine Zuhörer immer wieder auf’s Neue.

Als kulinarische Spezialität des Abends bieten wir Ihnen Irish Coddle, einen traditionellen irischen Kartoffeleintopf mit Wurst. Dazu reichen wir Ihnen hausgemachtes irisches Brot.

Donnerstag, 10. September 2026
Beginn: 19.00 Uhr, Einlass: 18.00 Uhr
Eintritt: 15,00 € (Irish Coddle nicht inbegriffen)

Anmeldung erforderlich unter 06409/6624707

Event mit Trio John Cordi

JOHN CORDI

Die drei Musiker Johannes Tunyogi-Csapo (Akustik- und E-Gitarre), Cornelia Eichenauer (Gesang und Hand-Percussion) und Darko Ceh (Gesang und Keyboard) gaben ihr erstes Konzert im „Kirchlein“. Ihr beeindruckend abwechslungsreiches Programm bestand aus einer Mischung von eigenen Titeln und Songs, die man zwar kennt, die aber nur selten gecovert werden.

Das Konzert begann mit dem Song „Sirius & Eye in the Sky“ von The Alan Parsons Project (1982). Bei dem Instrumentalteil „Sirius“ entstand sehr schnell eine stimmungsvolle Atmosphäre, die von dem folgenden Gesangstitel „Eye in the Sky“ noch verstärkt wurde. Es folgte „Take it easy“ von The Eagles, „Need you now“ von Lady Antebellum, „Dreams“ von Fleetwood Mac u.a. Im zweiten Block präsentierten die Musiker der Band „John Cordi“ ihre eigenen, deutschsprachigen Songs. Dabei gelingt es ihnen hervorragend, auf humorvolle Art und Weise Ereignisse und Hürden des Alltags in Worte und Musik zu packen. Texte und Musik sowie die unbeschwerte Präsentation begeisterten die Gäste. So ergaben sich viele Zurufe und Wortwechsel. Die Stimmung war ausgesprochen unterhaltsam und locker. Beispiele für die eigenen, deutschsprachigen Lieder waren z.B. „Kaffeeträume“, in dem der schwierige Start eines Morgenmuffels in den Tag äußerst belustigend beschrieben wird.
Das Lied „Reisegepäck“, ebenfalls von John Cordi, greift die Ungewisseheit auf, die man am Anfang eines neuen Lebensabschnitt – bedingt z.B. durch einen Umzug – verspürt. In „das war’s“ setzen sich die Musiker mit dem oft sehr zerstörerischen Gefühl der Eifersucht auseinander. Der Song „Eichhörnchentag“ von Ina Müller thematisiert die Vergesslichkeit mancher Menschen.

Johannes, Cornelia und Darko sangen oft dreistimmig. Jeder hatte mehrere Titel, bei denen er/sie als Leadsänger/in die Führung übernahm. Cornelia stach dabei mit ihrem klaren, schönen und ausdrucksstarken Sopran vor allem bei den deutschsprachigen Titeln heraus. Sekundenschnell wechselte ihre Stimme von kraftvoll laut zu sanft und leise. Die Musiker schufen mit ihren Instrumenten und ihrem mehrstimmigen Gesang einen harmonischen Gesamtsound. Ihre sympatische, unkomplizierte Art ließ eine entspannte Atmosphäre entstehen, in der auch einem kleines Missgeschick mit Gelassenheit und Begeisterung begegnet wurde.

Das Trio „John Cordi“ wird auch im nächsten Jahr ein Konzert im „Kirchlein“ geben.

Die drei Musiker der Band Weatherfield beim Event im Kirchlein

WEATHERFIELD

Die drei Musiker der Band „Weatherfield“ – Martin Hering-Pownall, Oliver Zapf und Volker Rybowiak – begeistern sich für die Songs der britischen Inseln. Diese gemeinsame Leidenschaft haben sie zum Thema ihrer Musik gemacht. Für ihre Konzerte wählen sie Songs, die eine nicht überstrapazierte Bekanntheit verbindet. Die Musiker fühlen sich nicht einer Epoche oder einem Genre verbunden. Sie entscheiden sich vielmehr für Songs mit einem besonderen Appeal. Durch ihre eigenen Interpretationen geben sie diesen Stücken zusätzlich einen ganz besonderen Charme – etwas rau, aber faszinierend anziehend.

Die musikalsiche Reise begann in Südengland mit dem Lied „Somewhere only we know“ von Keane. Von der Band „The Smith“ aus Manchester stammt der Song „There is a light that never goes out“. Er erschien 1986 und greift meisterhaft die Themen Einsamkeit, Flucht aus dem Alltag und die tiefe Sehnsucht nach einem geliebten Menschen, mit dem man alt werden kann, auf. Mit „Instant Karma“, der dritten Solo-Single von John Lennon, wenden sich Martin, Oliver und Volker des Trios „Weatherfield“ an all jene Menschen, die sich für unfehlbar halten. Der nahezu älteste Song im Repertoire der Band ist die Ballade „Waterloo Sunset“ von The Kinks (1967). Es ist eine Liebeserklärung an die Waterloo Station, die in der Geschichte des fiktiven Liebespaares Terry und Julie eine bedeutende Rolle spielt. Weitere Songs waren „The importance of being idle“ von Oasis (2005), „There she goes“ (The La’s), „A day in the life“ (The Beatles), „The last time“ (The Rolling Stones) und viele andere.

Martin Hering-Pownall führte abwechslungsreich durch den Abend. Zu jedem Song hatte er interessante und z.T. spannende Informationen im Gepäck. Die Gäste hörten ihm aufmerksam zu und erfuhren so viel Neues. Musikalisch begeisterte Martin als Sänger, Gitarrist und Bassist. Oliver Zapf am Schlagzeug und Volker Rybowiak am Bass und als Sänger trugen ebenfalls entscheidend zu dem großartigen Gelingen dieses Konzerts im „Kirchlein“ bei. Die Gäste erlebten ein beeindruckendes Konzert mit viel Power. Sie forderten mit ihrem Schlussapplaus erfolgreich eine Zugabe. Mit „Angel of Harlem“ von U2 und „Love will tear us apart“ von Joy Division klang die musikalische Reise auf die britischen Inseln aus.

Event Björn Ehlien & Nine Antwort mit Peter Herrmann

BJÖRN EHLIEN & NINE ANTWORT

Viele Musiker und Musikerinnen haben inzwischen schon Konzerte im „Kirchlein“ gegeben. Kein Konzert glich dem anderen. Jeder Konzertabend war auf seine besondere und eigene Art schön. Björn und Nine, einfühlsam auf dem Bass begleitet von Peter Herrmann, gelang es während ihres ersten Konzerts im „Kirchlein“ auf eine unkomplizierte, ehrliche, bescheidene und leise Art von Beginn an eine ganz besondere, persönliche und vertrauliche Atmosphäre zu schaffen.

Björn, der den Hauptanteil der Moderation übernahm und so auch über die Songs informierte, sprach die Gäste immer wieder direkt an. Die Hälfte der vorgetragenen Songs waren Eigenkompositionen, die ihren Ursprung in erlebten Situationen haben. Auf diese ging Björn während seiner Moderation ein und ließ das Publikum an seinen oft sehr persönlichen und bewegenden Erinnerungen teilnehmen. Die Lieder sangen Björn und Nine an diesem Abend gemeinsam. Ihre beiden Stimmen harmonierten wunderbar miteinander und unterstrichen den balladenhaften, melancholischen, hoffnungsvollen Charakter der Songs. Björn übernahm auf verschiedenen Saiteninstrumenten die Begleitung und Nine machte hin und wieder Percussion. Peter Herrmann unterstrich den Gesamtcharakter dieser musikalischen Präsentationen einfühlsam mit seinem Spiel auf dem Bass.

Das Konzert begann mit einigen von Björns Eigenkompositionen. Dazu zählten „The Light“, „The Road“ und „Trouble“. Bei der Überleitung zu der Eigenkomposition „Lake Como“ erfuhren die Gäste, dass dieser Song nach einer äußerst langen und anstrengenden Autofahrt in den Familienurlaub am Comer See entstanden ist. Die Melodie dieses Stückes spielte Björn auf der Ukulele. Auch bei dem Song „Clementine“ des befreundeten isländischen Singer Songwriters Svavar Knutur war die Ukulele das Instrument seiner Wahl. Weitere Coversongs waren „Pink Moon“ und „Place To Be“ des Musikers Nick Drake. Das sehr bewegende Lied „Song For You“ hat Björn für seinen kleine Pflegesohn geschrieben, als dieser immer und immer wieder wissen wollte, wer einmal auf ihn aufpassen würde, wenn der Papa tot sei.

Im Herbst dieses Jahres ist die Veröffentlichung des Debutalbums geplant. Björn und Nine spielten aus diesem Album den Song „Only You“, der als Single bereits am 22. Mai erscheinen wird.

Die Gäste ließen sich sehr gerne von den melancholisch-schönen, balladenhaften Liedern verzaubern. Mit der Zugabe „Birds“ von Neil Young dankten die Musiker ihrem aufmerksamen und interessierten Publikum.

Auch im kommenden Jahr soll es ein Konzert dieses Duos im „Kirchlein“ geben. Dann werden auch Nines eigene teils deutschsprachige Lieder das Programm bereichern.

Trio Sometimes beim Event im Kirchlein 2026

TRIO SOMETIMES

Vor nahezu ausverkauftem Haus gaben Eva Saarbourg (Gitarre, Gesang), Martina Mulch-Leidich (Gesang) und Ed Westerdale (Bass, Geige, Gitarre, Gesang) ihr viertes Konzert im „Kirchlein“. Sie begeisterten mit ihrer Musik, ihrem umfassenden Repertoire und ihrer informativen und humorvollen Moderation die zahlreichen Gäste.

Die Auswahl der Songs war vielfältig. Zu Beginn des Konzerts trugen Eva und Martina „Time after Time“ von Cindy Lauper vor. Bei dem folgenden Song „Sunrise“ von Nora Jones überzeugten Eva, Martina und Ed als Trio. Überhaupt traten die Musiker immer wieder in wechselnder Kombination auf. Als Trio spielten sie z.B. die Lieder „Shallow“ von Lady Gaga, „Mr Rock’n Roll“ von Amy McDonald, „Carolina in my mind“ von James Taylor, „Kathy’s Song“ von Simon & Garfunkel, „Leaving on a jet plane“ von John Denver sowie zahlreiche andere Songs. Bei dem beeindruckenden Vortrag des Songs „The Hanging Tree“ aus dem düsteren Film „Hunger Games“, überraschte Ed die Anwesenden mit zwei Geigen-Soli des Komponisten Tommy Peoples. Auch Eds Song „Happier Place“, bei dessen Vortrag das harmonische Zusammenspiel zwischen Ed, Eva und Martina ganz besonders deutlich wurde, begeisterte das Publikum. Zu den vorgetragenen Liedern mit deutschem Text zählte „Über den Wolken“ von Reinhard Mey ebenso wie das alte deutsche Volkslied „Die Gedanken sind frei“.

Alle Anwesenden genossen ganz offensichtlich diesen Abend. Die Atmosphäre im Gastraum des „Kirchleins“ war stimmungsvoll. Die Gäste zeigten sich ausgesprochen aufgeschlossen und nahmen jede Möglichkeit wahr, begeistert mitzusingen. Sie genossen den Abend, die Musik, die Unterhaltung und die Stimmung. Ihr kräftiger und langer Applaus erfreute und berührte die drei Musiker. So gaben Eva, Martina und Ed sehr gerne die erwartete Zugabe. Gemeinsam trugen sie „Let it be“ von The Beatles und „Halleluja“ von Leonard Cohen vor.

OLDSCOOL GANG

Sehr schnell hatte sich unter Freunden, Nachbarn und Kollegen die Nachricht von dem geplanten ersten Auftritt im „Kirchlein“ herumgsprochen. Bereits Wochen vor dem Termin war das Konzert ausverkauft und es musste eine Warteliste eingerichtet werden.

An diesem Abend herrschte eine ganz besondere, noch nie dagewesene Atmosphäre und Stimmung im Gastraum des „Kirchleins“. Fast jeder kannte jeden, Hereinkommende wurden freudig begrüßt, Gäste und Musiker kamen sofort ins Gespräch. Überall war eine erwartungsvolle Vorfreude und Aufregung zu spüren.

Mit ihrer akustischen CrossOver-Musik bekannter und gefühlvoller Songs aus 60 Jahren Rock- und Folk-Geschichte haben die vier Musiker den Geschmack ihres Publikums voll und ganz getroffen. Gleich zu Beginn gab es für „Teach your Children“ von Crosby, Stills And Nash großen Applaus. Es folgten zahlreiche Songs aus Rock und Folk. So z.B. „Have You Ever Seen The Rain“ von Creedence Clearwater Rivival, „No Other Baby“ von Paul McCartney, „Nowhere Man“ von The Beatles, „Tequila Sunrise“ von den Eagles, „Irgendwann bleib I dann dort“ von STS, „Do Kanns Zaubere“ von BAP, „Weit, weit, weg“ von Hubert von Goisern und viele weitere Songs.

Heinrich Mohn am Bass beeindruckte mit den für die CCR-Songs typischen Bassläufen und einigen individuellen Improvisationen wie z.B. bei dem Lied „Hotel California“. Martin Petry wechselte zwischen seiner 6- und 12-saitigen
Gitarre und sang häufig die erste Stimme – ganz selbstverständlich wahlweise auch auf bayrisch oder kölsch. Naila Buschmann brachte ihr musikalisches Können vielfältig in das Konzert ein. Als Sängerin begeisterte sie bei dem Song „Make you feel my love“ während ihres ausdrucksstarken Solovortrags mit ihrer klaren, hellen Stimme. Als Geigerin wirkte sie u.a. in dem Song „Shallow“ mit und spielte in dem Song „Tequila Sunrise“ ein beeindruckendes Geigensolo. Außerdem übernahm sie mit kleineren Percussion-Instrumenten immer wieder die Begleitung. Peter Lemp zeigte sein Können als Gitarrist und Sänger. Er beeindruckte u.a. bei „Do kannst zaubre“ mit dem typischen Gitarren-Riff. Seine eher tiefere Stimme brachte er besonders ausdrucksstark mit einem Sologesang bei „Faith“ von George Michael und bei “Folsom Prison Blues“ von Johnny Cash zur Geltung. Überhaupt ergänzten sich seine und Martins Stimmen sehr gut. Die Zuhörer konnten sich davon bei dem a-capella Beginn des Songs „Nowhere Man“ ganz schnell überzeugen.

Während des Konzerts, das von Martin überaus informativ und unterhaltsam moderiert wurde, entwickelte sich immer wieder ein reger Austausch zwischen Musikern und Gästen. Großer Applaus zeigte die Begeisterung des Publikums. Das angekündigte Programmende akzeptierten die Zuhörer nicht. Mit einem nicht enden wollenden Applaus forderten sie eine Zugabe. Sehr gerne gingen die Musiker darauf ein und spielten zum Abschluss dieses besonderen Abends die beiden Songs „Knockin On Heavens Door“ von Bob Dylan und „Hymn“ von Barclay James Harvest.

Event TriRio live

TRIORIO

Ein Konzert von TrioRio mit den drei klassisch ausgebildeten Gitarristen Joachim Hausdorf, Arne Kühr und Knut Kramer lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Fans und Interessierte ins „Kirchlein“. Gäste und Künstler sahen dem Beginn des Konzerts erwartungsvoll entgegen.

Die drei Musiker hatten für den stimmungsvollen Auftakt des Konzerts den im südamerikanischen Stil kompo-nierten, sehr lebendigen und rhythmischen Song „Alla Cubana“ gewählt, eine Rumba des deutschen Komponisten und Gitarristen Jörn Michael Borner. Es folgten drei Stücke aus der Rennaissance. Von Tobias Hume, einem im 16. Jahrhundert geborenen schottischen Komponisten, spielten sie die beiden Werke „The Earl of Salisbury’s Favorite“ und „The Earl of Sussex Delight“. Hier handelt es sich um Liebeslieder, die in der damaligen Zeit als Auftragswerke für Adelige komponiert wurden. Das Stück „Kemp’s Jig“, ein bekanntes englisches Tanzstück aus dem späten 16. Jahrhundert, war dem Schauspieler und Tänzer William Kempe gewidmet, einem Zeitgenossen Shakespeares.

Vor der Pause spielten Arne, Knut und Joachim noch zwei Werke katalanischer Komponisten. So erklang von Isaac Albeniz das Stück „Capricho Catalan“ und von Enrique Granados das Stück „Danse Oriental No. II“. Beide Musikstücke waren von ihren Komponisten ursprünglich für Klavier komponiert worden. Arne hat sie zu einem Stück für drei Gitarren umgeschrieben.

Der zweite Teil des Konzerts widmete sich verstärkt folkloristischen Musikstücken und Tangomelodien. So hörten die Gäste u.a. von den Gipsy Kings die beiden Melodien „Inspiration“ und „Moorea“, zwei rhythmische, sehr spanisch/folkloristische Flamenco-Stücke. Ein musikalisches Meisterwerk und somit eine ganz besondere Heraus-forderung für Joachim, Arne und Knut war auch bei diesem Konzert das Musikstück „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Der begeisterte Applaus der Zuhörer wollte nicht enden!

Die Gäste waren tief beeindruckt von den Darbietungen und dem Können des Trios „TrioRio“. Jeder Musikvortrag wurde mit heftigem Applaus belohnt. Die Zuhörer wollten nichts wissen von einem Konzertende und forderten mit ihren lautstarken Rufen unnachgiebig eine Zugabe. Sehr gerne gaben die drei Musiker dieser Forderung nach. Die Gäste konnten sich u.a. über den Song „Silueta Portena“ (Hermanos Cuccaro) freuen, bei dem Arne, Joachim und Knut eine sehr beeindruckende Trommeleinlage auf ihren Gitarren boten.

Event My Campfire Songbook - Porträt Musiker

MY CAMPFIRE SONGBOOK

Der Gastraum des „Kirchleins“ war bis auf den letzten Stuhl besetzt. Zahlreiche neue Gäste waren der Konzertankündigung in der Gießener Allgemeinen gefolgt und freuten sich auf das Duo „My Campfire Songbook“.

Das Konzert begann mit dem Song „I see fire“, der von Ed Sheeran (2013) für den Film ‚Der Hobbit‘ geschrieben worden ist. Das melancholische, tiefgründige Stück „If you could read my mind“ von Gordon Lightfoot (1971) folgte ebenso wie das Traditional „Jack-A-Roe“ (1830) in der Version von Joan Baez (1963) – der von Mirjam sehr geschätzten Musikerin.

Anschließend folgten Songs aus dem Bereich Bluegrass und Country. Zu hören waren u.a. der sehr rhythmische Song „If I hadn’t been for Love“ von The Steeldrivers (2013), „Further on up the road“ von Bruce Springsteen (2002), gespielt in der Version von Johnny Cash. Bei dem Stück „Can’t let go“ von Lucinda Williams (1998) spielte Arne seine Slide Gitarre. Zu seiner E-Gitarre griff er u.a. bei dem Song „Wagon Wheel“ von Bob Dylan (1973).

Nach der Pause eröffnete Arne das zweite Set mit seinem 2022 komponierten Gitarrensolo „Sunshine in Winter“.
Es folgten zahlreiche weitere Songs, bei denen Arne und Mirjam mit ihrem Können das Publikum begeisterten. Mirjam, die mit viel Humor und interessanten Informationen unterhaltsam durch das Programm führte, überzeugte außer mit ihrer vielseitigen Stimme ganz besonders auch mit ihrer Körpersprache, durch die sie eine besondere Ausdrucksstärke offenbarte. Zahlreiche Songs waren den Gästen so vertraut, dass sie begeistert mitsangen. So auch bei dem Lied „Look what they done to my song“ von Melanie (1972).

Es war ein sehr stimmungsvoller, begeisternder Abend. Schnell und unkompliziert war eine vertraute Atmosphäre und ein reger Austausch zwischen Musikern und Gästen entstanden. Die Ankündigung des Konzertendes gefiel den Gästen überhaupt nicht – sie riefen fordernd nach einer Zugabe. Mit „Hey hey, my my“ von  Neil Young (1979), „You’ve got a friend“ von James Taylor (1971) und dem Song „Stand by me“ – den das Publikum gemeinsam mit den Musikern sang – fand das Konzert schließlich seinen Abschluss.

Event Bluesdoctor 2026

BLUESDOCTOR

Wegen kurzfristiger Erkrankung des Schlagzeugers Manfred Jung entschlossen sich Christoph Handrack (Gesang, Piano, Orgel), Thomas Geis (Gitarre) und Hartmut Dietrich (Gesang, Mundharmonika) nach intensiver Probe zu einem Auftritt als Trio. Diese Premiere haben die drei Musiker mit Bravour bestanden.

Das Programm der Musiker von „Bluesdoctor“ bestand in etwa je zur Hälfte aus Eigenkompositionen und aus Coversongs. Die eigenen Stücke der Band können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden. So unterscheiden sie Songs, die in der Tradition des elektrischen Blues stehen – z.B. „Fool no more“ und „Sugar Daddy Blues“ – von denen, die andere Musikstile aufgreifen. Hierzu zählen u.a. ihre Stücke „Come home to You“, ein Ska (eine Musikrichtung aus Jamaika) und „Rosie goes out tonight“, das sich am Tex-Mex-Stil orientiert. Weitere Eigen-kompositionen an diesem Abend waren „Waltz for mama“, „On my way“ und „Meet again“, um noch einige zu nennen. Die Verfasser der Eigenkompositionen sind Christoph Handrack und Thomas Geis. Die finalen Arrangements der Stücke entwickeln sich dann immer bei den gemeinsamen Proben während des Zusammenspiels der Band.
Entsprechend der Besetzung hat die Band „Bluesdoctor“ etliche Blues-Standards im Programm, bei denen die Blues Harp (Mundharmonika) eine wichtige Rolle spielt. Diese Songs präsentierten die Musiker jeweils in ihrer eigenen Interpretation. Die Gäste freuten sich über z.B. „Before you accuse me“ (Ellas McDaniel), „Blues for Del“ (Kenny Burrell) und „Bluebird“ (Mark Knopfler). Auch der Song „Route 66“ (Bobby Troup) – einem der meist gecoverten Stücke überhaupt – zählte zum Repertoire des Abends.

Christoph Handrack moderierte das Konzert und gab zahlreiche Informationen. Das Piano spielte er mit viel Power und übernahm darauf oft auch den Bass. Seine kraftvolle, markante Stimme füllte den Raum. Hartmut Dietrich verstärkte ihn immer wieder gesanglich und bot auf seinen unterschiedlichen Mundharmonikas außerdem auch ausdrucksstarke Soli. Thomas Geis’ klares Gitarrenspiel zeugte von viel Erfahrung und Gefühl für das Instrument. Das Publikum war beeindruckt von den Darbietungen der drei Musiker. Die Zuhörer genossen die Musik der kurzfristig gebildeten 3er-Formation und waren hocherfreut darüber, dass das Konzert nicht abgesagt worden war. Sein begeisterter Applaus sprach Bände. Sehr gerne gaben die Musiker zum Abschluss des Abends mit ihrer Eigenkomposition „I’m sitting here waiting” die geforderte Zugabe.

Musiker Simply4friends

SIMPLY4FRIENDS

In diesem Jahr gaben die vier Musiker der Band „Simply4friends“ im „Kirchlein“ ein Abendkonzert. Das Interesse der Menschen war sehr groß. Sie alle wollten den Darbietungen des beliebten Cover-Quartetts „Simply4friends“ mit Songs aus den 60-igern bis heute beiwohnen.

Zum ersten Mal hatten die Musiker einen kleinen Themenblock in ihr Programm integriert. Mit passendem Outfit starteten sie nach der Pause mit Songs aus dem Bereich „Country Musik“. Zu den ausgewählten Songs zählten u.a. „No no never“ von Texas Lightning, „Texas Hold ’em“ von der Künstlerin Beyoncé, „Austin“ von Dasha und „Need you now“ von Lady Antebellum. Sabine eröffnete den Themenblock mit informativen Erläuterungen zur Entstehung dieser Musikrichtung.

Die Band „Simply4friends“ bot ihrem Publikum außer den genannten Countrysongs eine große Auswahl englisch- und deutschsprachiger Lieder der letzten 60 Jahre. Das Konzert begann mit dem Lied „Auf das was da noch kommt“. Im ersten Block folgten dann englischsprachige Songs wie „Afterglow“, „First day of my life“, „Forbidden Road“, „You´ve got a friend“ um nur einige zu nennen. Im zweiten Block, nach den Countrysongs , freuten sich die Gäste über bekannte deutsche Hits. Dazu zählten Lieder wie z.B. „Hundert Leben“, „Was soll das“ und „ Junge“.
Die Moderation übernahmen Christiane, Sabine, Wolfgang und Guido abwechselnd. Zwischen den musikalischen Darbietungen unterhielten sie ihre Gäste mit Informationen zu den Liedern und Interpreten.

Die Gäste dankten „Simply4friends“ mit langanhaltendem Applaus und Zugabe-Rufen. Mit viel Freude erfüllten die Musiker mit den Klassikern „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, „Hey Jude“ von den Beatles und „Westerland“ von Die Ärzte diesen Wunsch.

Es war ein stimmungsvoller, abwechslungsreicher Samstagabend, den die vier Musiker ihrem Publikum bescherten. Auch für das kommende Jahr werden wir wieder ein Konzert mit dem Quartett „Simply4friends“ planen.