Kunst-Event

06. Juni 2026, Gästehaus „Am Kirchlein“
Ein beeindruckend abwechslungsreicher Cocktail aus Cover-Songs und eigenen Titeln
Die drei Musiker Johannes Tunyogi-Csapo (Akustik- und E-Gitarre), Cornelia Eichenauer (Gesang und Hand-Percussion) und Darko Ceh (Gesang und Keyboard) gaben ihr erstes Konzert im „Kirchlein“. Ihr beeindruckend abwechslungsreiches Programm bestand aus einer Mischung von eigenen Titeln und Songs, die man zwar kennt, die aber nur selten gecovert werden.
Das Konzert begann mit dem Song „Sirius & Eye in the Sky“ von The Alan Parsons Project (1982). Bei dem Instrumentalteil „Sirius“ entstand sehr schnell eine stimmungsvolle Atmosphäre, die von dem folgenden Gesangstitel „Eye in the Sky“ noch verstärkt wurde. Es folgte „Take it easy“ von The Eagles, „Need you now“ von Lady Antebellum, „Dreams“ von Fleetwood Mac u.a. Im zweiten Block präsentierten die Musiker der Band „John Cordi“ ihre eigenen, deutschsprachigen Songs. Dabei gelingt es ihnen hervorragend, auf humorvolle Art und Weise Ereignisse und Hürden des Alltags in Worte und Musik zu packen. Texte und Musik sowie die unbeschwerte Präsentation begeisterten die Gäste. So ergaben sich viele Zurufe und Wortwechsel. Die Stimmung war ausgesprochen unterhaltsam und locker. Beispiele für die eigenen, deutschsprachigen Lieder waren z.B. „Kaffeeträume“, in dem der schwierige Start eines Morgenmuffels in den Tag äußerst belustigend beschrieben wird.
Das Lied „Reisegepäck“, ebenfalls von John Cordi, greift die Ungewisseheit auf, die man am Anfang eines neuen Lebensabschnitt – bedingt z.B. durch einen Umzug – verspürt. In „das war’s“ setzen sich die Musiker mit dem oft sehr zerstörerischen Gefühl der Eifersucht auseinander. Der Song „Eichhörnchentag“ von Ina Müller thematisiert die Vergesslichkeit mancher Menschen.
Johannes, Cornelia und Darko sangen oft dreistimmig. Jeder hatte mehrere Titel, bei denen er/sie als Leadsänger/in die Führung übernahm. Cornelia stach dabei mit ihrem klaren, schönen und ausdrucksstarken Sopran vor allem bei den deutschsprachigen Titeln heraus. Sekundenschnell wechselte ihre Stimme von kraftvoll laut zu sanft und leise. Die Musiker schufen mit ihren Instrumenten und ihrem mehrstimmigen Gesang einen harmonischen Gesamtsound. Ihre sympatische, unkomplizierte Art ließ eine entspannte Atmosphäre entstehen, in der auch einem kleines Missgeschick mit Gelassenheit und Begeisterung begegnet wurde.
Das Trio „John Cordi“ wird auch im nächsten Jahr ein Konzert im „Kirchlein“ geben.






