Kunst-Event

22. Mai 2026, Gästehaus „Am Kirchlein“
Eine geo-musikalische Rundreise durch das Vereinigte Königreich und Irland
Die drei Musiker der Band „Weatherfield“ – Martin Hering-Pownall, Oliver Zapf und Volker Rybowiak – begeistern sich für die Songs der britischen Inseln. Diese gemeinsame Leidenschaft haben sie zum Thema ihrer Musik gemacht. Für ihre Konzerte wählen sie Songs, die eine nicht überstrapazierte Bekanntheit verbindet. Die Musiker fühlen sich nicht einer Epoche oder einem Genre verbunden. Sie entscheiden sich vielmehr für Songs mit einem besonderen Appeal. Durch ihre eigenen Interpretationen geben sie diesen Stücken zusätzlich einen ganz besonderen Charme – etwas rau, aber faszinierend anziehend.
Die musikalsiche Reise begann in Südengland mit dem Lied „Somewhere only we know“ von Keane. Von der Band „The Smith“ aus Manchester stammt der Song „There is a light that never goes out“. Er erschien 1986 und greift meisterhaft die Themen Einsamkeit, Flucht aus dem Alltag und die tiefe Sehnsucht nach einem geliebten Menschen, mit dem man alt werden kann, auf. Mit „Instant Karma“, der dritten Solo-Single von John Lennon, wenden sich Martin, Oliver und Volker des Trios „Weatherfield“ an all jene Menschen, die sich für unfehlbar halten. Der nahezu älteste Song im Repertoire der Band ist die Ballade „Waterloo Sunset“ von The Kinks (1967). Es ist eine Liebeserklärung an die Waterloo Station, die in der Geschichte des fiktiven Liebespaares Terry und Julie eine bedeutende Rolle spielt. Weitere Songs waren „The importance of being idle“ von Oasis (2005), „There she goes“ (The La’s), „A day in the life“ (The Beatles), „The last time“ (The Rolling Stones) und viele andere.
Martin Hering-Pownall führte abwechslungsreich durch den Abend. Zu jedem Song hatte er interessante und z.T. spannende Informationen im Gepäck. Die Gäste hörten ihm aufmerksam zu und erfuhren so viel Neues. Musikalisch begeisterte Martin als Sänger, Gitarrist und Bassist. Oliver Zapf am Schlagzeug und Volker Rybowiak am Bass und als Sänger trugen ebenfalls entscheidend zu dem großartigen Gelingen dieses Konzerts im „Kirchlein“ bei. Die Gäste erlebten ein beeindruckendes Konzert mit viel Power. Sie forderten mit ihrem Schlussapplaus erfolgreich eine Zugabe. Mit „Angel of Harlem“ von U2 und „Love will tear us apart“ von Joy Division klang die musikalische Reise auf die britischen Inseln aus.






